|
Kyocera Corporation erhöht Solar-Produktionskapazität |
|
|
|
|
Dienstag, 16. September 2003 |
Die Kyocera Corporation, weltweit einer der größten Hersteller von Wafern, Solarzellen und -modulen, steigert deutlich ihre Produktionskapazität.
Bis zum Ende des Jahres 2003 soll der Produktionsausstoß von 6 auf 8 Megawatt (MW) pro Monat erhöht werden. Je nach Marktentwicklung erfolgt ein weiterer Anstieg kurzfristig. Das Unternehmen mit einer deutschen Niederlassung in Esslingen setzt mit seinen Solaraktivitäten verstärkt auf Umwelt- und Klimaschutz und liegt damit im Trend. Derzeit werden in vielen europäischen Ländern vermehrt staatliche Förderungen und attraktive Finanzierungsprogramme für erneuerbare Energien angeboten. Die Zukunft liegt in der Solarenergie, ist sich Edgar Willems sicher, European Product Manager Solar Division der Kyocera Fineceramics GmbH, einer 100-prozentigen Unternehmenstochter der japanischen Kyocera Corporation. Der Solarmarkt ist eine wachsende Branche, was sich besonders in Deutschland zeigt. Deutschland ist nach Japan zweitgrößter Markt für Solarstromanlagen. Laut Bundesverband Solarindustrie (Bsi) sind im Rahmen des 100.000 Dächer-Programmes der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Deutschland rund 46.000 Solarstrom-Anlagen mit einer Leistung von 285 Megawatt (MW) im Zeitraum 1999 - Juli 2003 genehmigt worden. Durch die Fortsetzung der staatlichen Marktanreiz-Programme, unter anderem die Vergütung der eingespeisten Kilowattstunden (kWh) Solarstrom ins öffentliche Netz, wird die Anzahl und damit die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Solarmodulen und Komplettsystemen weiter steigen, ist Edgar Willems überzeugt. Mit der Erhöhung der Produktionskapazität reagiere Kyocera entsprechend dieser positiven Entwicklung. www.kyocera.de |