|
Nachrichten -
Allgemein
|
|
Freitag, 15. Oktober 2010 |
|
Kaum einer weiß, wie viel Strom Fernseher oder Waschmaschine verbrauchen. Sollte man aber. Die neue Generation der Stromzähler rechnet nach - kilowattgenau!
Geschirrspüler, Hi-Fi-Anlage oder Laptop: "Smart Meters" enttarnen schonungslos die Energiefresser im Haushalt. Der Stromkunde kann gezielt handeln - und den Schalter umlegen. Auch die Handhabung der digitalen Stromzähler ist smart: Einfach daheim am PC beim Energieversorger einloggen und die Anzeige checken. Bei einem Verbrauch von 3.700 KWh im Jahr können so bis zu zehn Prozent eingespart werden. Weitere Vorteile: Das lästige Ablesen der Stromzähler und ungenaue monatliche Abschlagszahlungen sind obsolet. Die Stromrechnung wird auf den Cent genau bezahlt - ohne überraschende Nachforderungen am Jahresende. "Bei Neubauten und grundsanierten Gebäuden sind Smart Meters seit Anfang 2010 gesetzliche Pflicht. Der Netzbetreiber übernimmt die Kosten für Gerät und Installation. Verbraucher zahlen eine monatliche Gebühr von fünf bis zehn Euro", so die BHW-Expertin. Eine freiwillige Nachrüstung ist möglich, ob sie rentabel ist, hängt von der Höhe des Stromverbrauchs ab. Gerät und Installation werden ab 100 Euro angeboten. Ob Komfort und Kontrolle die Kosten wert sind, muss der Verbraucher ganz "smart" entscheiden.
www.postbank.de |