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Professor-Adalbert-Seifriz-Preis 2010 PDF Drucken E-Mail
Nachrichten - Allgemein
Dienstag, 5. Oktober 2010

Mit dem Technologietransferpreis des Deutschen Handwerks, Professor-Adalbert-Seifriz-Preis, zeichnete die Wirtschaftszeitschrift „handwerk magazin“ vier Projekte aus.

Die Preisträger haben gemeinsam innovative Produkte entwickelt und zur Marktreife gebracht. Mit dem Preis fördert „handwerk magazin“ den Technologietransfer zwischen Handwerk und Wissenschaft.

Den Professor-Adalbert-Seifriz-Preis 2010 erhielten:

Zimmermeister Hubert Nowack (Rottweil) und Wolfgang Müller, Leiter Steinbeis-Transferzentrum Infothek (Villingen-Schwenningen).
Das von beiden entwickelte „System NOWA+ – berührungslos Verbinden“ erhöht die Lebensdauer von frei bewitterten Holzkonstruktionen. Durch geeignete Verbindungsmittel und Abstandhalter werden mit dem System direkte Kontaktflächen zwischen zwei Holzbauteilen vermieden.

Karl-Heinz Müller, Innenausbau Müller GmbH (Mönchengladbach) und Prof. Dr. Burkhard Bischoff-Beiermann von der Hochschule Niederrhein (Krefeld).
Sie entwickelten das Nivelliergerät „estrobot“, das für ermüdungsarmes Arbeiten beim Verlegen von Estrichen sorgt. Mit Hilfe von „estrobot“ können unabhängig von der Raumgeometrie Flächen mit einer Zeitersparnis von bis zu 70 Prozent mit höchster Genauigkeit berechnet werden.

Dipl.-Ing. Thomas Krasenbrink, VHV Anlagenbau GmbH (Hörstel) und Prof. Dr. Ing. Klaus Baalmann von der Fachhochschule Münster (Steinfurt).
Ihr Doppelgurtförderer zur vertikalen Förderung von Schüttgütern ermöglicht es, trockene Schüttgüter mit hohem Feinkornanteil ohne Materialverlust vertikal zu transportieren. Die Anlage ist in vielen Branchen einsetzbar.

Bootsbaumeister Jan Meyer, Yachtwerft Meyer GmbH (Bremen) und Prof. Dr.-Ing. Herbert Funke, Fachhochschule Dortmund.
Das Verfahren „FIBRETEMP – elektrisch beheizbare CFK-Formwerkzeuge“ ermöglicht es, große Kunststoffformen durch in der Formschale integrierte Kohlenstofffasern elektrisch zu beheizen. Damit können Kunststoffformen kostengünstig in fast jeder Form und Größe hergestellt werden.

www.handwerk-magazin.de