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Nachrichten -
Metallbauer
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Donnerstag, 12. August 2010 |
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Seite 2 von 7 Schritt für Schritt zum dominierenden Fügen
Ein ausgeklügelter Materialfluss in den Plauener Hallen ist Basis für effektive wie wirtschaftliche Fertigung: Vom Lager kommen Profile und Bleche im ersten Schritt in die Halle zur Strahlbehandlung und für den NC-gesteuerten Zuschnitt. Danach führt ihr Weg in eine von zwei Hallen mit Fertigungsplätzen für Teilsegmente und Baugruppen – von dort weiter in die Endfertigung mit abschließender Farbkonservierung.
In den Hallen für Teilsegment- und Endfertigung herrscht reger Betrieb. Hier wird der Arbeitsrhythmus im Wesentlichen von Schweißarbeiten bestimmt – je nach Auftragslage im 2- oder 3-Schichtbetrieb. Dem Schweißpersonal steht für seine Arbeit modernste Anlagen- und Stromquellen-Technik zur Verfügung: für das Fügen mit dem Unter-Pulver(UP)-Verfahren mit Eindraht- und Doppeldrahttechnik – mechanisiert an mehreren Portalen. Hinzu kommen einige „Traktoren“ zum UP-Schweißen.
Für die MSG-Schweißaufgaben stehen einige herkömmliche Metall-Aktivgas(MAG)-Stromquellen bereit. Es wird zwischen Massiv- und Fülldrähten als Schweißzusatz-Werkstoff gewechselt – je nach Fügeaufgabe. Das Schutzgas aus den Ringleitungen in den Hallen ist für alle MSG-Geräte gleich: M21, ein Gemisch aus 82 Prozent Argon und 18 Prozent Kohlendioxid – für die hohen Qualitätsanforderungen leicht modifiziert.
Seit zwei Jahren hat das MAG-Schweißen bei Plauen Stahl eine neue Dimension erreicht. Das Unternehmen orderte 14 hochdynamische Inverter-Stromquellen, Typ Phoenix 521 puls forceArc®, von EWM Hightec Welding. Diese Geräte beherrschen das im Stahlbau immer dominierendere Fügen mit dem forceArc-Lichtbogen.
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