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Nachrichten -
Metallbauer
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Donnerstag, 12. August 2010 |
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Seite 4 von 7 Absolut sauber – dem Verfahren zugetan
In Plauen wird nun das MAG-Fügen wesentlich definierter durchgeführt. Dazu hat man auch schon die Fugenvorbereitung konstruktiv geändert, die Vorfertigung umstrukturiert. Dies beginnt mit einer höheren Disziplin der Schlosser beim Zusammenbau: Sie müssen sehr genau auf den exakten Luftspalt zwischen den Bauteilen achten. Das bedingt eine höhere Identifikation mit der eigenen Arbeit, erfordert aber keinen höheren Zeitaufwand. Den Schweißprozess isoliert betrachtet, reduziert forceArc die Nebenzeiten beträchtlich – Putz- und Ausfugarbeiten sind minimal. Die Schweißer sind dem forceArc-Verfahren zugetan. Eine Einstellung, die ohne Einschränkung auch für die Stromquelle Phoenix gilt. Beherrscht diese auch die bisher gebräuchlichen MAG-Varianten Impuls- und Sprühlichtbogen. Der Schweißfachingenieur resümiert dazu: „Die Maschine läuft absolut sauber im Sprühlichtbogen-Bereich bei Steignähten mit fünf bis sechs Metern Drahtvorschub und 200 Ampere Schweißstrom; das gleiche gilt für den Impulslichtbogen mit 20 Metern Drahtvorschub bei 400 Ampere.“
Vom Baustahl bis zum Hochfesten
Für ihre Aufgaben sind die Schweißer bestens präpariert. Sie besitzen allesamt die Qualifikation für das Fügen von Werkstoffen der Gruppe 1 (bis zum Baustahl S 355). Eine definierte Personengruppe ist zudem für Fügearbeiten an Feinkornbaustählen und Chrom-Nickel-Stählen spezialisiert. Im Betrieb werden auch Feinkornbaustähle (FKB) bis S 960 verarbeitet; im Brückenbau der Stahl S 355 ML wegen seiner Tieftemperatur-Beständigkeit – auch der hochfeste FKB S 460 kommt vor. Für den Wasserbau (Schleusentore) gilt es Duplex- und Chrom-Nickel-Stähle meist als Schwarz-Weiß-Verbindung zu fügen.
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