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Rückblick: FBB-Fassadenbegrünungssymposium 2010 PDF Drucken E-Mail
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Montag, 9. August 2010
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Rückblick: FBB-Fassadenbegrünungssymposium 2010
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Auch das 3. FBB-Symposium zur Fassadenbegrünung war ein großer Erfolg – mit vielen interessante Themen, lebhaft von den Fachreferenten vorgetragen und ein voller Tagungssaal.

Nach einer kurzen Einführung von Brigitte Reichmann von der Senatsverwaltung der Stadt Berlin und der Vorstellung der neuen Broschüre „Konzepte der Regenwasserbewirtschaftung – Gebäudebegrünung, Gebäudekühlung“, berichtete Dr. Thomas Nehls von der TU Berlin über ungenutztes Flächenpotenzial für die Fassadenbegrünung in Berlin, das etwa bei 2630 ha liegt.

Die Doktorandin Nicole Pfoser (TU Darmstadt) referierte über den Aspekt der Gestaltungsqualität und dem visuellen Beitrag begrünter Fassaden zur Ästhetik der Stadt.
Sie betonte dabei, dass ein Schritt auf dem Weg zu einer Gestaltungsoptimierung ein überzeugendes Städtemarketing wäre. Dies würde zugleich die verbindliche planungsrechtliche Fixierung der maßgeblichen Eckpunkte des Projektes als erweiterten Grünordnungsplan der Stadt bilden.

Andreas Puhr vom NABU präsentierte Teil-Ergebnisse der Städte-Umfrage 2010 zur Förderung von Bauwerksbegrünung und Stadtklima. Gefördert werden Fassadenbegrünungen in etwa fünf Prozent der Kommunen.

Carsten Böhme von der FVHF, Berlin führte zu beachtenswerten bauaufsichtlichen Zulassungen bei Fassadenbegrünungen aus. Die Kletter- und Rankhilfen stellen im baurechtlichen Sinne eine Bauart dar und müssen dauerhaft sicher montiert werden. Wichtig dabei ist eine sichere Verankerung, bei der immer auf eine Zulassung zu achten ist.

Sebastian Wolter, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, fasste die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zusammen. So konnte ermittelt werde, dass 1.000 m² begrünte Südfassade mit einem Containersystem eine Menge von 2.351,00 kg CO2 aufnehmen und 1.712,5 kg O2 produzieren kann. Weiterhin zeigte sich, dass lediglich ca. 10–20 % der einfallenden Globalstrahlung durch die Begrünungselemente transmittiert werden und dadurch eine Verringerung der Erwärmung der Fassade bewirkt werden kann.