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Zahlreiche Unfälle mit Baumaschinen sind vermeidbar |
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Montag, 3. Mai 2010 |
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Immer wieder werden Beschäftigte, die in der Nähe von Baumaschinen arbeiten, angefahren oder überrollt, weil sie vom Maschinenführer nicht wahrgenommen werden. Viele Unfälle wären vermeidbar, wenn die Sicherheitsstandards eingehalten würden.
BG BAU will mit ihrer Aktion "Sehen und gesehen werden" im Rahmen der Kampagne "Risiko raus" Anreize geben, damit Unternehmen Baumaschinen mit technischen Einrichtungen zur Verbesserung der Sicht ausstatten.
Jedes Jahr geschehen in der Bauwirtschaft über 12.000 oft schwere Unfälle bei denen Baumaschinen beteiligt sind. Arbeiter ohne Warnkleidung sind oft schwer zu erkennen. Zudem behindern tote Winkel das Sichtfeld erheblich. Dazu kommt, dass beispielsweise Radlader, Planierraupen und Walzen während der Arbeit zu 40 bis 50 Prozent rückwärtsfahren.
Deswegen empfehlen die Fachleute der BG BAU den Unternehmen zu prüfen, ob sich Gefahrenlagen durch eine bessere Organisation der Baustelle vermeiden lassen. Den Beschäftigten in der Nähe von Baumaschinen möchte die BG BAU nahebringen, wie wichtig der Blickkontakt mit dem Maschinenführer ist. Das Anliegen der BG BAU ist es jedoch vor allem, Maßnahmen zur Unfallverhütung deutlicher zu machen: So sind die Betriebe bei einer Einschränkung der Sicht verpflichtet, Hilfsvorrichtungen wie Spiegel oder Kamera-Monitorsysteme an der Maschine anzubringen. Nach der ISO 5006 soll selbst ein leicht gebückter Mensch mit einer Höhe von 1,50 Metern, der nur einen Meter entfernt arbeitet, zu sehen sein.
www.bgbau.de |