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Vor gefährlichen Chemikalien geschützt PDF Drucken E-Mail
Nachrichten - Allgemein
Mittwoch, 14. April 2010

Vor 20 Jahren fiel der Startschuss zum Aufbau von Gisbau: dem Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.

"Anlass für den Aufbau von Gisbau war die Beobachtung, dass Produkte der chemischen Industrie zum Bauen, Renovieren und Reinigen immer häufiger verwendet werden und teilweise unentbehrlich sind", sagte Norbert Kluger, Leiter von Gisbau. Ein wichtiger Grund war auch, dass in der Bauwirtschaft 95 Prozent der Betriebe weniger als 20 Beschäftigte und 75 Prozent weniger als zehn Beschäftigte haben. Chemische oder toxikologische Kenntnisse sind in diesen Betrieben meist nicht vorhanden.

In der Europäischen Union sind etwa 100.000 chemische Stoffe für den Handel registriert. An nahezu allen Arbeitsplätzen lassen sich inzwischen Gefahrstoffe finden. Eine Untersuchung der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Bilbao ergab, dass etwa jeder fünfte Beschäftigte mindestens ein Viertel seiner Arbeitszeit giftigen Dämpfen ausgesetzt ist. Jeder Siebte geht in seinem Arbeitsalltag mit Gefahrstoffen um.

"Falscher Umgang mit Gefahrstoffen kann zu erheblichen Gesundheitsschäden führen. Die möglichen Auswirkungen reichen beispielsweise von leichten Haut- oder Augenreizungen über Nervenschädigungen bis hin zu chronischen Lungenerkrankungen und Krebs", so Kluger. Ein sorgfältiger und sicherer Umgang mit diesen Produkten ist also notwendig. Deshalb steht die BG BAU den Unternehmen der Bauwirtschaft und des Gebäudereinigerhandwerks mit ihren Beratungsleistungen zur Verfügung.

www.gisbau.de

 

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