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Um die großen Einsparpotenziale in den Liegenschaften der öffentlichen Hand zu erschließen, hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Auftrag des Bundesbauministeriums das Kompetenzzentrum Contracting für öffentliche Gebäude gegründet.
Es bietet eine zentrale Plattform für Information, Beratung und Wissensaustausch rund um das innovative Energiesparmodell, bei dem ein privates Unternehmen für die Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude sorgt. Bundesminister Peter Ramsauer: "Mit dem neuen Kompetenzzentrum können Bund, Länder und Kommunen die CO2-Emissionen ihrer Gebäude deutlich reduzieren und Energiekosten sparen. Dadurch wird die Haushaltskasse entlastet, das Klima geschützt und der Unternehmensstandort Deutschland gestärkt." Das Kompetenzzentrum steht Liegenschaftsbetreibern, Bauverwaltungen und Entscheidern aus Bund, Ländern und Kommunen bei allen Fragen zum Contracting zur Verfügung. Für die Liegenschaften des Bundes wird das Kompetenzzentrum auch konkrete Projekte betreuen. Zentrale Ziele dieses Netzwerks sind die Weiterentwicklung der Contracting-Instrumente sowie der Wissens- und Erfahrungsaustausch. Durch Contracting können große Energie- und Kosteneinsparungen auch ohne zusätzliche Investitionen aus dem öffentlichen Haushalt erreicht werden: Ein privates Unternehmen plant, finanziert und realisiert Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudetechnik. Die beiden wichtigsten Modelle sind Energiespar- und Energieliefer-Contracting. Der Vorteil von Energiespar-Contracting besteht für den Besitzer in der Senkung des Energieverbrauchs und der Energiekosten für Wärme, Strom und Wasser in seinen Gebäuden. Das Energieliefer-Contracting eignet sich immer dann, wenn Energieversorgungsanlagen modernisiert oder im Rahmen von Umbaumaßnahmen neu aufgestellt werden müssen. Mehr Informationen zu den Zielen und Angeboten des Kompetenzzentrums Contracting für öffentliche Gebäude auf www.kompetenzzentrum-contracting.de. |