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Architektenwettbewerb Tapetenwechsel 2009 |
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Allgemein
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Mittwoch, 7. April 2010 |
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Erstmals wurden Architekten und Innenarchitekten aufgerufen, Tapeten für prototypische Räume zu entwerfen.
Im Rahmen des Architektenwettbewerbs „Tapetenwechsel 2009 – zwischen Tradition und Innovation“ wurden erstmals Architekten und Innenarchitekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vom Deutschen Tapeten-Institut in Kooperation mit der Fachzeitschrift AIT aufgerufen, Tapeten für prototypische Räume zu entwerfen. Ziel war es, die Bedeutung der Tapete im Raum hervorzuheben und sich mit deren Gestaltungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Aus 182 Einsendungen hat eine renommierte Jury sechs kreative Entwürfe ausgewählt, deren Umsetzungen jetzt mit den Experten der Industrie geprüft werden.
Die unterschiedlichen Entwürfe der Teilnehmer machen deutlich, wie vielfältig der Einsatz von Tapete sein kann. Eine Tapete fordert beispielsweise zum Sitzen, Liegen, Anlehnen und Bewegen auf, indem sie in dicken, flauschigen Rollen auf dem Fußboden oder noch an der Wand endet. In Kreativbüros und Wartebereichen hingegen, lädt sie mit vorperforierten Dots zur interaktiven Nutzung oder Kommunikation ein. Überdies lässt sie ein individuelles Zusammenspiel zwischen Wand und Untergrund entstehen, wenn durchlässige Strukturen freigelegte oder schön verputzte Wände von alten Gemäuern sichtbar machen. Und auch für Glamourgirls ist gesorgt: Im begehbaren Kleiderschrank ziert eine Tapete wie ein Kronleuchter den Leerraum über dem Kleiderschrank und verleiht dem Raum Glanz und Glamour mit Ketten und Ringen. Für Abenteuerlustige wiederum wird die Tapete zum Erlebnis, wenn sie sich wie ein Netz im Raum über Boden, Wand und Decke spannt und diese somit ineinander zu verschmelzen scheinen. Oder aber sie sorgt für zwei Perspektiven in einem Raum – beispielsweise im Kinderzimmer: Das Prinzip dieser Tapete ist wie das der beliebten Faltbilder im Kindergarten: zwei Bilder in Streifen geschnitten, im Wechsel nebeneinander geklebt und gefaltet. Als Effekt sieht man von einer Perspektive Bild 1, von der anderen fügt sich Bild 2 wieder zusammen. Je nach Freiheit und Winkel der Knickung lässt sich der Effekt verändern. Zwei Geschwister können sich so ein Zimmer teilen und dennoch bekommt jeder seine individuelle Wunschgestaltung. www.tapeten.de |