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Gestaltung eines Kirchendachs mit Koramic Produktlösungen |
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Dachdecker
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Montag, 29. März 2010 |
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Seite 1 von 2 Die Dächer der Kirche von St. Michael in Rahden, Nordrhein-Westfalen, wirken auf den ersten Blick unspektakulär. Unberechtigter Weise, denn neben drei verschiedenen Koramic-Dachziegelmodellen kam eine Vielzahl von besonderen Lösungen aus dem Zubehörbereich zum Einsatz.
Auf dem Hauptschiff der Kirche lagen einst vermörtelte Hohlpfannen. Die neu eingedeckten Koramic-Hohlfalzziegel Cavus 14 sind eine technische Weiterentwicklung dieser Dachziegelart. Neben der doppelten Kopf- und Seitenverfalzung verfügt Cavus 14 über die integrierte Sturmsicherung Sturmfix, der drei Mal höhere Auszugswerte als herkömmlichen Befestigungssystemen attestiert werden.
 Historische Turmfalzziegel und leistungsfähige Hohlfalzziegel mit integrierter Sturmsicherung Für Dachdeckermeister Matthias Müller von Porta-Dach, Porta Westfalica, liegt der Nutzen dieser Neuentwicklung auf der Hand, damit sei dieses im Norden gern und oft eingesetzte Dachziegelmodell optimal für hohe und sturmgefährdete Dächer geeignet. Dies gilt besonders für Kirchenschiffe mit Turm wie in Rahden, denn Dachflächen, die an Türme angrenzen, sind im Sturmfall besonders gefährdet. Hier wirken die Windkräfte beim Umströmen des Turmes überproportional stark. Der an das Hauptschiff angrenzende Verwaltungsbau mit Wohnbereich erhielt zur vorhandenen Zwischensparrendämmung zusätzlich eine leistungsfähige Aufsparrendämmung. Für die Durchdringung solcher, in diesem Fall rund 30 cm dicken Dachkonstruktionen entwickelte Wienerberger ein spezielles Dunstrohrsystem mit einem harten, bauüblichen Kunststoffrohr. Dieses Rohr erlaubt einen gradlinigen Durchbruch der Dämmschichten und durch die harten Anschlüsse eine einfache und gleichzeitig sichere luft- und winddichte Verklebung.
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