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Zuwachs für Handwerksbetriebe im Ländle PDF Drucken E-Mail
Allgemein
Dienstag, 23. März 2010

Das Handwerk in Baden-Württemberg hat nach einer Pause im Vorjahr erneut Zuwachs bekommen: zum ersten Mal gibt es mehr als 130.000 Betriebe im Land.

Allerdings hat auch die Wirtschaftskrise ihre Spuren hinterlassen. Zu spüren war dies vor allem bei den industrienahen Metallhandwerken, hier kam es verstärkt zu Betriebsschließungen. Die Auswertung der Betriebsstatistik des Baden-Württembergischen Handwerkstages ergab einen Zuwachs von 801 Handwerksbetrieben. Das sind 0,6 Prozent mehr Betriebe als im Vorjahr.

Im zulassungspflichtigen Handwerk ging der Betriebsbestand leicht um 109 auf nun 83.808 Betriebe zurück. Dem stehen die zulassungsfreien Handwerke entgegen, hier gab es einen Zuwachs um 5,5 Prozent auf 22.043 Betriebe. Die Zugänge finden hauptsächlich in denjenigen Berufen statt, die ohne größere Investitionen schnell und unkompliziert gegründet werden können. Beispielsweise stellen die Fliesenleger mit 5.537 Betrieben die größte Gruppe, ihre Anzahl schoss um 6,1 Prozent (+327 Betriebe) nach oben. Prozentual noch stärker aufwärts ging es bei den  Gebäudereinigern (+379 Betriebe, +10,1%).
Im handwerksähnlichen Gewerbe ist der Betriebsbestand weiter rückläufig. Während im Vorjahr die Zahl der Betriebe um 3,7 Prozent schrumpfte, gab es 2009 einen Rückgang von 0,9 Prozent auf 24.171 Betriebe.

www.handwerk-bw.de

 

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