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Wirtschaftskrise erreicht Elektrowerkzeug-Hersteller AEG PDF Drucken E-Mail
Freitag, 5. März 2010
Elektrowerkzeug-Hersteller AEG Electric Tools will bis Sommer 2011 rund 330 von 440 Arbeitsplätzen abbauen. Die Produktion wird verlagert, lediglich Vertrieb und Materialbeschaffung bleiben vor Ort. Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, will das Unternehmen Montage, Fertigung und Forschung ins Ausland beziehungsweise an externe Lieferanten auslagern. Um dem Wettbewerbsdruck stand zu halten sei man zu diesen Maßnahmen gezwungen, äußerte sich Personalleiter Marc Gimmy zu den Maßnahmen, die im Übrigen „ohne Alternative“ seien. Die Firma habe in der Vergangenheit massive Verluste geschrieben. Auch die anhaltende Wirtschaftskrise sei für die schwierige Situation verantwortlich.
Der Elektrowerkzeug-Hersteller AEG wurde Ende 2004 von der chinesischen Firma Techtronic Industries (TTI) für rund 600 Millionen Euro übernommen. Am Standort Winnenden werden Qualitätswerkzeuge für Profis und auch für Heimwerker hergestellt.
 

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