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E-Commerce-Zahlungsverkehr |
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Allgemein
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Dienstag, 23. Februar 2010 |
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Seite 2 von 2 Einige zentrale Ergebnisse der Studie lauten wie folgt: Nach wie vor dominieren klassische Bezahlverfahren wie Überweisung (auf Rechnung nach der Lieferung oder als Vorkasse), Lastschrift und Bargeld bei Lieferung (Nachnahme) die Zahlungsströme im E-Commerce. Auch die Zahlung per Kreditkarte kann sich durchsetzen und erreicht unter den befragten Händlern erstmals eine Verbreitung von über 50 Prozent. Neue, innovative Verfahren wie PayPal, Sofortüberweisung.de, Giropay und ClickandBuy holen jedoch auf und verzeichnen einen deutlichen Zuwachs an Marktanteilen. Durchschnittlich bieten die Händler 4,4 Zahlungsverfahren an. Dennoch ist weder eine Sättigung noch eine weitere Konsolidierung absehbar. Aus der Sicht des Handels ist die Vorkasse das mit Abstand bestbewertete Verfahren. Bei der Bewertung der Kundenfreundlichkeit von Zahlungsverfahren gibt es eine breite Streuung. Das Idealverfahren, das allen gerecht wird, scheint es nicht zu geben. Die wichtigsten Eigenschaften eines Zahlungsverfahrens sind: Sicherheit, Kosten und Kundenfreundlichkeit. Die Händler sind der Überzeugung, dass sich durch den Einsatz neuer Zahlungsverfahren (zusätzlich zu den klassischen Verfahren) die Umsätze im E-Commerce erhöhen lassen – bei einigen Verfahren um mehr als 10 Prozent. Erfreulich ist der Trend bei den Ausfällen. Diese sind im Vergleich zu den vergangenen Jahren signifikant zurückgegangen. Bei 74 Prozent der befragten Händler betragen die Ausfälle bis zu einem Prozent des Umsatzes. 2007 lag dieser Anteil bei nur 62 Prozent. Der Rückgang der Ausfälle scheint jedoch nur bedingt auf verbessertem Risikomanagement zu beruhen, denn insgesamt wird Risikomanagement von vielen Händlern nur oberflächlich oder überhaupt nicht betrieben. Ein kleiner Teil der Händler setzt auf Zusatzgebühren bzw. Rabatte, um Kostenunterschiede bei Zahlungsverfahren an die Kunden weiterzugeben und diese zu ermuntern, günstigere Zahlungsinstrumente zu wählen.
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