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Passivhäuser – ein Baustandard setzt Trends |
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Architekten + Planer
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Montag, 22. Februar 2010 |
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Seite 2 von 4 Laut Definition werden diejenigen Gebäude als Passivhaus bezeichnet, die im Winter nahezu ohne zusätzliche Heizung und im Sommer ohne Klimaanlage auskommen und damit eine hohe Behaglichkeit bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch schaffen. Bei einem Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/(m²a) und einer Heizlast von maximal 10 W/m² spricht man dann von einem „Passivhaus“. Und wie wird geheizt? Jeder Mensch strahlt Wärme ab. Diese und die Einstrahlung der Sonne reichen beinahe aus, um eine Passivhaus warm zu halten – das Haus heizt sich also „passiv“ auf. Die Lüftung erfolgt kontrolliert über eine Anlage, die mit Hilfe von effizienten Wärmetauschern dafür sorgt, dass keine warme Abluft verloren geht. Geprägt sind Passivhäuser außerdem durch winddichte, sehr gut wärmegedämmte und nach Möglichkeit wärmebrückenfreie Gebäudehüllen. Diese sorgen dafür, dass die Wärmeverluste im Vergleich zu herkömmlichen Bauten um bis zu 90 Prozent geringer sind. Gleichzeitig wird die Sonnenenergie durch Fenster mit hohem Energiedurchlassgrad „eingefangen“ und in den Räumen und Bauteilen gespeichert.
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