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Deutsche setzen auf Bildung und Forschung gegen die Krise PDF Drucken E-Mail
Allgemein
Donnerstag, 4. Februar 2010
Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt trotz einer insgesamt wieder größeren Zuversicht die Hauptsorge der Deutschen. 55 Prozent (+ 5 Prozentpunkte) nannten Arbeitslosigkeit und 46 Prozent (- 3 Prozentpunkte) die wirtschaftliche Lage als größte Herausforderungen für Deutschland. Das ist ein Ergebnis des von der Europäischen Kommission in Berlin vorgestellten Eurobarometers 72. Zur Bewältigung der Krise setzen die Deutschen auf internationale Zusammenarbeit: Am häufigsten wird die Gruppe der G20 und danach die Europäische Union als bester Akteur zur Lösung der Krise genannt. Erst danach folgt die nationale Regierung.
Deutlich stärker als im EU-Durchschnitt erwarten die Deutschen von der Europäischen Union Investitionen in Bildung, Ausbildung und Forschung, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen. Entsprechend halten die Deutschen eine bessere Bildung (78 %) für einen Schlüssel zur Stärkung der Wirtschaft (EU-weit: 60 %). Auch den kleinen und mittleren Unternehmen und der Sicherung der Gesundheitsversorgung messen die Deutschen mehr Bedeutung bei. Weniger als die Bürger anderer Länder erwarten sie dagegen von der EU Hilfe für Arbeitslose, Rentner oder auch große Unternehmen.
 

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