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Schraube verbindet PDF Drucken E-Mail
Freitag, 22. Januar 2010
Artikelinhalt
Schraube verbindet
Gewindearten
Schraubenspitzen
Korpusbau

Veränderliches Gewinde!

Die neue Schraube kann das alles besser und kombiniert, dank ihrer veränderlichen Gewindesteigung, die Eigenschaften einer Teilgewindeschraube mit den Vorteilen eines Vollgewindes. Die Steigung des Vollgewindes nimmt im mittleren Bereich stetig ab und ist im hinteren Gewindebereich kleiner als an der Spitze der Schraube. Dieses, durch bloßen Augenschein kaum wahrnehmbare Detail, sorgt für den Zusammenzieheffekt beim Schrauben. Dieser klemmt die Holzbauteile schon beim Einschrauben zusammen. Das Vollgewinde fixiert die Bauteile dabei zusätzlich axial. Dies verhindert das bereits angedeutete, von Quietschen begleitete Lockern wie es bei den Teilgewindeschrauben eintreten kann. Darüber hinaus werden Plattenwerkstoffe bereits vor Erreichen der Kopfauflage an die Unterkonstruktion gepresst. Der Kopf muss daher nicht unnötig tief versenkt werden. Beim Verschrauben von zwei Holzbauteilen lassen sich trotz – oder gerade wegen des – Vollgewindes die Hölzer somit ohne zusätzlichen Aufwand spaltfrei miteinander verschrauben. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Holzelemente nicht durch den Kopf, sondern durch das Gewinde fixiert werden. Dies ermöglicht ein höheres Lastniveau gegenüber Kopfdurchzug bei Anbauteildicken > 4xd1 und schafft dadurch mehr Sicherheit.