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Eindrucksvolle Glaseffekte in Londoner Threadneedle Street |
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Architekten + Planer
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Dienstag, 5. Januar 2010 |
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In mitten von Renaissance-Gebäuden und weiteren prächtigen Bauten der Londoner City schufen Eric Parry Architects für das Gebäude Threadneedle Street 60 eine spektakuläre kurvenförmige Glasfassade. Sie bindet das zweifarbige Glas „Narima“ von SCHOTT in eine anspruchsvolle und fantasievolle Architektur ein.
Für „Narima“ entschied man sich im Verlauf des Projektes, um den Börsensaal im Erdgeschoss von der Öffentlichkeit abzuschotten. „Ziel war, ein doppeldeutiges Design zu kreieren: Mit Hilfe der zweifarbigen Glasscheiben sollte eine Art zugänglicher städtischer Schleier entstehen, der die Unvorhersehbarkeit des Büros dahinter kaschiert“, erklärt Eric Parry von Eric Parry Architects. „Die zweifarbige Schicht wird wie in einem Sandwich zwischen zwei Scheiben eisenarmen Glases integriert und anschließend zu einem dreiteiligen Laminat verschmolzen. Diese Glasabschnitte wechseln sich in „Narima“ mit Streifen klaren Floatglases ab. Jedes Glas wird von Hand zusammengefügt und maßgeschneidert. Als besondere Herausforderung erwies sich dabei die schiere Größe und Anzahl der Stoßfugen zwischen den zweifarbigen und den klaren Glasabschnitten, zumal geschwungene, während des Fertigungsprozesses dreifach bearbeitete Glaseinheiten verwendet wurden.“ „Narima“ ist ein dichroitisches Farbeffektglas von SCHOTT. Es wurde entwickelt, um der wachsenden Nachfrage seitens Architekten und Ausstattern gerecht zu werden, die Glas, das je nach Umgebung seine Farbe verändert, einsetzen. Um die variablen schillernden Farbformationen zu erzielen, wird eine hauchdünne Metalloxidbeschichtung auf eine Basisglasplatte aufgebracht. Das Glas trägt zur Nachhaltigkeit des Gebäudes bei, indem es die Durchlässigkeit für Sonnenenergie (G-Wert) durch seine reflektierenden Eigenschaften reduziert. Nach der BREEAM*-Zertifizierung erhielt das Gebäude zudem das Prädikat „excellent“. |