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Tischler NRW: Skepsis trotz guter Geschäftslage PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die konjunkturelle Lage im Tischlerhandwerk in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin gut. In die Zukunft sehen die Tischler aber mit einiger Skepsis. Das ergab die aktuelle Herbstkonjunkturbefragung des Fachverbands des Tischlerhandwerks NRW.

Im Moment bewerten 40 Prozent der befragten Tischler ihre Geschäftslage als gut, 45,2 Prozent noch als befriedigend. Für die Zukunft erwarten jedoch nur 13,9 Prozent der Befragten eine verbesserte Geschäftslage. 61,8 Prozent gehen davon aus, dass ihre Geschäftslage gleich bleibt, und 24,3 Prozent befürchten sogar, dass sich ihre Geschäftslage verschlechtern wird. Das drückt sich auch im Geschäftsklima-Index aus, der von 92,3 Punkten im vergangenen Herbst und 104 Punkten im Frühling auf 82 Punkte absackte. Damit liegt der Index dennoch auf einem hohen Niveau, das zuletzt 1999 erreicht wurde.

Hauptgeschäftsführer Dieter Roxlau sieht ein Problem des Tischlerhandwerks in den auseinanderklaffenden Einkaufs- und Verkaufspreisen. Während 85,7 Prozent der Betriebe angeben, dass ihre Einkaufspreise gestiegen seien, können nur 22,9 Prozent der Betriebe von gestiegenen Verkaufpreisen berichten. Von der im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren immer noch guten konjunkturellen Lage profitieren vor allem die größeren Betriebe. Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern geben ihre Auftragsreichweite mit 7,6 Wochen an, Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeitern dagegen nur mit 4,9 Wochen (Durchschnitt aller Betriebe: 6 Wochen). Eine uneingeschränkt gute Nachricht: Gegenüber dem Vorjahr stieg die Beschäftigtenzahl um 3,6 Prozent an. Eine positive Entwicklung hatte es zuletzt 1993 gegeben.

http://www.tischler-nrw.de