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Bundesbetriebsvergleich der Tischler veröffentlicht PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. September 2007
Der Bundesbetriebsvergleich 2006 im Tischler- und Schreinerhandwerk liegt vor, danach geht es wieder aufwärts. Zusammen mit seinen Landesverbänden erhebt der BHKH den Bundesbetriebsvergleich alle zwei Jahre. In diesem Jahr haben 236 (2004: 217) Betriebe teilgenommen.

Die Ergebnisse des Vergleichs im Einzelnen: Das Betriebswirtschaftliche Ergebnis (alle Zahlen Durchschnittswerte im Vergleich zu 2004) ist von -1,5 auf +2,6 Prozent gestiegen. Der Eigenkapital-Anteil zog von 25,4 auf 31,8 Prozent an. Die Eigenkapitalrentabilität wechselte aus dem negativen Bereich (-7,2 Prozent) in den positiven (18,1 Prozent). Die Gesamtkapitalrentabilität wuchs von 1,3 auf 8,6 Prozent. Die Betriebsleistung je Beschäftigten kletterte von knapp 86000 Euro auf 101000 Euro, die Wertschöpfung je Beschäftigten von 50000 Euro auf 58000 Euro. Annähernd gleich blieb der Gemeinkostenzuschlag (256,6 Prozent).

Dass die Arbeitszeit tatsächlich effektiver genutzt wird, signalisiert der leicht gesunkene Stundenverrechnungssatz. 2004 lag er noch bei 45,31 Euro (ohne Gewinnzuschlag), 2006 fiel er auf 45,18 Euro. Ungebrochen ist die Tendenz, dass Betriebe der Größenklasse 1 (weniger als fünf Beschäftigte) bei allen Werten am schlechtesten abschneiden. Als einzige der vier Größenklassen ist sie etwa beim Betriebswirtschaftlichen Ergebnis im roten Bereich (-5,3 Prozent). Das gleiche gilt für die Eigenkapitalrentabilität (-41,8 Prozent) und die Gesamtkapitalrentabilität (-4,7 Prozent).

Ein Kurzvergleich, der die Auswertung aller erhobenen Daten zusammenfasst, kann bei der HKH Service + Produkt GmbH (www.hkh.de) zum Preis von 4,50 Euro bestellt werden (zzgl. Versand und MwSt.).

http://www.bhkh.de