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Holz- und Möbelindustrie steigert Umsatz dank Exporten PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 9. September 2007
Die gesamte Holz- und Möbelindustrie verzeichnete im ersten Halbjahr 2007 einen Umsatzanstieg um insgesamt 10,1 Prozent oder rund 1,5 Milliarden Euro auf 16,7 (Vorjahreszeitraum: 15,2) Milliarden Euro. Dies melden die Verbände der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und der Deutschen Möbelindustrie anlässlich ihrer Jahres-Wirtschaftspressekonferenz am 30. August 2007 in Köln.

Die Möbelindustrie lag mit einem Umsatz von 8,7 Milliarden Euro bis Ende Juni um 7,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Umsatzzuwächse wurden nahezu ausschließlich im Auslandsgeschäft erzielt. Das Inlandsgeschäft stagnierte. Die Ausfuhren von Möbeln stiegen im 1. Halbjahr 2007 um 15,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2006. Insgesamt konnte ein Exportvolumen von 3,59 Milliarden Euro erzielt werden, das sind 480 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Den wichtigsten Exportmarkt für die deutsche Möbelindustrie bildet Westeuropa mit einem Anteil von 64,8 Prozent am gesamten Exportvolumen, gefolgt von Osteuropa mit 13,6 Prozent.

Der Halbjahresumsatz im Holzgewerbe, also bei den Herstellern von Säge-, Platten- und Holzprodukten, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,5 Prozent oder rund 890 Millionen Euro auf 7,5 Milliarden Euro. Die Holzwerkstoffindustrie hatte daran einen Anteil von 2,8 Milliarden Euro. Sie konnte Ihre Umsätze sogar um 17,2 Prozent steigern.

Die Unternehmen der deutschen Holz- und Möbelindustrie beschäftigen derzeit rund 156000 Mitarbeiter und damit 2000 Menschen mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet der Verband mit einem Umsatzplus von gut 5 Prozent auf insgesamt 19,3 für Möbel und mit Umsatzsteigerungen von insgesamt rund 9 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro im Holzgewerbe.

http://www.hdh-ev.de