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Bauwirtschaft im ersten Halbjahr 2007: Baukonjunktur gespalten |
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Montag, 3. September 2007 |
Die deutsche Baukonjunktur entwickelt sich zunehmend gespalten: Während der Wirtschaftsbau Konjunkturlokomotive bleibt, drückt der Wohnungsbau die Bauwirtschaft nach unten. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilt, lag der Umsatz im gesamten Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr um 5,2 Prozent über dem Niveau der ersten sechs Monate 2006. Der Auftragseingang verzeichnete einen Anstieg von preisbereinigt 3 Prozent (nominal 8,2 Prozent).
Der Wirtschaftsbau bewegt sich auf Expansionskurs: Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Juni meldeten die Unternehmen ein Umsatzplus von 9,5 Prozent. Auch für die nächsten Monate sind die Auftragsbücher gefüllt: Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr um 16,3 Prozent über dem Vorjahrszeitraum. Demgegenüber ist der Wohnungsbau regelrecht eingebrochen. Das erste Halbjahr schließt mit einem Minus von 1 Prozent. Die Auftragseingänge lagen um 4,1 Prozent unter dem Wert des ersten Halbjahres 2006. Die Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen in neuen Wohngebäuden ist in den ersten fünf Monaten dieses Jahres sogar um 41,6 Prozent zurückgegangen. Insgesamt meldete die Unternehmen für den Öffentlichen Bau ein Umsatzplus von 6,8 Prozent und erhöhte Auftragseingänge von 5,2 Prozent.
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