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Im Maler- und Lackiererhandwerk droht ein Tarifstreit |
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Mittwoch, 22. August 2007 |
Nach dem erfolgreich beendeten Tarifkonflikt im Bauhauptgewerbe droht nun Streit im Bauausbaugewerbe. Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 140.000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk sind gescheitert. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat dies gegenüber dem Arbeitgeberverband (Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz) erklärt und die Schlichtung beantragt. "Statt einer Lohnerhöhung haben die Arbeitgeber Lohnsenkung und Arbeit im Akkord gefordert", sagt Andreas Steppuhn, Verhandlungsführer und Vorstandsmitglieder der IG BAU. "Das ist völlig inakzeptabel, der Abschluss von über 3 Prozent im Bauhauptgewerbe hat das noch mal klar gemacht".
Die Arbeitgeber hätten sich in sieben Verhandlungsrunden seit Januar 2006 keinen Zentimeter von der Stelle bewegt. Deshalb bliebe keine andere Wahl als die Schlichtung.
Die IG BAU fordert eine deutliche Lohnerhöhung, eine Erhöhung der Mindestlöhne, einen neuen Tarifvertrag für die Auszubildenden sowie eine Regelung zur Winterkündigung analog dem Bauhauptgewerbe. Die erste Schlichtungsverhandlung findet am 30. August 2007 in Hannover statt. |