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Die Stichsäge wird 60 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 7. Juni 2007
Die Stichsäge feiert ihren 60sten Geburtstag. Vor rund 60 Jahren erfand Albert Kaufmann als Mitarbeiter der schweizerischen Scintilla AG das Funktionsprinzip der elektrischen Stichsäge. Technisches Vorbild war ihm die Nähmaschine seiner Frau: das sehr schnelle Auf und Ab der Nadel. Mit einem in dieser Nähmaschine eingespannten Sägeblatt konnte der Erfinder die schönsten Kurvenschnitte in Holz anfertigen. Ein völlig neues Gerät war geboren. 1947 begann bei Scintilla die Serienproduktion der so genannten "Lesto-Stichsäge", der ersten elektrischen Handstichsäge der Welt. Sechs Jahrzehnte später begeht nun der Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge der Robert Bosch GmbH, die 1954 die Aktienmehrheit an der Scintilla erwarb, das Jubiläum.
Den durchschlagenden Erfolg errang die Stichsäge Ende der 50er Jahre, als die Handwerker den großen Nutzen dieser Technik erkannten. Seitdem sind die Stichsägen zu leistungsfähigen und vielseitig einsetzbaren Maschinen geworden. Auch bei Heimwerkern sind sie sehr beliebt. Sie rangieren, gemessen an der im letzten Jahr verkauften Stückzahl, nach Akkuschraubern, Schlagbohrmaschinen und Einhand-Winkelschleifern auf Rang vier. Mittlerweile hat Bosch weltweit rund 30 Millionen Stichsägen verkauft. Die meisten davon werden noch immer im schweizerischen Solothurn produziert.
Die aktuellen Stichsägen von Bosch beschränken sich längst nicht mehr nur auf die gleichförmige Auf-Ab-Bewegung des Sägeblatts. Gasgebefunktion für feinfühliges Ansägen, Drehzahlvorwahl und mehrere Pendelhubstufen für zügigen Arbeitsfortschritt in unterschiedlichen Materialien, SDS-Einhand-Sägeblattwechsel, hohe Laufruhe für ermüdungsarmes Arbeiten und für besonders präzise Schnitte die "Precision Control"-Führungsbacken sorgen für komfortables Arbeiten bei hoher Produktivität.
Auch die Sägeblätter hat Bosch stetig weiter entwickelt. Die Sägeblatt-Zähne sind gefräst oder geschliffen, gewellt oder geschränkt, für Spezialanwendungen in der Regel mit Hartmetall bestückt. Spezielle Blätter mit progressiver Zahnteilung erlauben die Bearbeitung von dünnen und dicken Materialien. Das Blattmaterial ist Werkzeugstahl (HCS), Schnellarbeitsstahl (HSS), Bi-Metal (BiM) oder Hartmetall (HM).So bietet der Erfinder und Marktführer von Stichsägen für jede Arbeit das optimale Sägeblatt.
http://www.bosch-pt.com