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ProWood-Stiftung verleiht Technologiepreis 2007 |
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Donnerstag, 24. Mai 2007 |
Mit innovativen Lösungen haben sich vier Forscher den Technologiepreis 2007 der ProWood-Stiftung, Frankfurt, verdient. Erstmals in der Geschichte der Stiftung sind alle Preisträger mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. Der Technologiepreis ist mit 25000 Euro dotiert, die zu gleichen Teilen an die Preisträger gehen.
Die Preisträger „haben sich in unterschiedlicher Weise und mit sehr hochwertigen Arbeiten den Technologiepreis der Stiftung ProWood verdient“, sagte Dr. Dieter Siempelkamp, Präsident der Stiftung, bei der Preisverleihung in Hannover während der Holzfachmesse Ligna 2007. Deshalb sei der Jury die Vergabe nach Rangfolge nicht möglich gewesen.
Ausgezeichnet wurden zum Themenfeld „Innovative Technologien und Dienstleitungen für die Holzbearbeitung“ zwei Dissertationen, eine Diplom- und eine Studienarbeit. Die Arbeiten zeigen einen Querschnitt durch die hohe Leistungsfähigkeit der branchennahen Ausbildungsinstitutionen in Deutschland.
„Wir wollen junge Köpfe unterstützen, die die Branche dringend benötigt“, sagte Herr Dr. Siempelkamp und lud zur Teilnahme am Technologiepreis der ProWood Stiftung 2009 ein. Auch für die Fachschulen gebe es eine eigene Sparte, um den Wettbewerb vergleichbar zu gestalten und die außerordentliche Qualität der Fachschulen angemessen zu prämieren.
Kurz vorgestellt: die vier Preisträger und ihre Arbeiten
Mit der Simulation des Späneflugs in Absaughauben hat Dr. Martin Dressler aus Schorndorf am Institut für Werkzeugmaschinen der Universität Stuttgart grundlegende Erkenntnisse für die Entwicklung von Holzbearbeitungsmaschinen erarbeitet. Die Konstruktion der Maschinen kann mit Hilfe dieser Erkenntnisse beschleunigt werden.
Zur Erfassung der Mikrostruktur von Naturfaserwerkstoffen hat Dr. Thomas Walther aus Heidenheim im Fachbereich Biologie am Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg eine neue Methode zur quantitativen und qualitativen Analyse entwickelt.
Gegen die Schwingungen von plattenförmigen Werkstücken hat Alexander Plank an der Technischen Universität Braunschweig ein Blocksaugernetzwerk für einen adaptronischen Aufspanntisch konstruiert. Der Student aus der Stadt Heinrichs des Löwen hat damit in seiner Studienarbeit Wege aufgezeigt, um die Fertigungsqualität zu verbessern und die Geräuschemission zu verringern.
Ein Bearbeitungszentrum für den Werkzeug- und Formenbau zur Herstellung von großformatigen und hochkomplexen Freiformflächen, hat Markus Wolf aus Bad Neustadt an der Saale entworfen und konstruiert. Die Diplomarbeit an der Fachhochschule Rosenheim reicht über das übliche Niveau deutlich hinaus, wie die Jury festgestellt hat. |