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4. Europäische Handwerkskonferenz PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. April 2007


"Die Europäische Union muss ihre Politik noch stärker auf die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ausrichten und die besonderen Belange des Handwerks dabei im Blick behalten", fordert der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, anlässlich der 4. Europäischen Handwerkskonferenz in Stuttgart.
Wer in Europa an das Thema KMU denkt, darf die Dimensionen nicht aus den Augen verlieren: Kleine und mittelständische Unternehmen - Betriebe mit weniger als 250 Mitarbeitern und höchstens 50 Mio. Euro Jahresumsatz - machen in der Europäischen Union 99 % aller Unternehmen aus. 23 Millionen Unternehmen mit 75 Millionen Arbeitsplätzen gelten europaweit als KMU. Damit sichern diese Unternehmen zwei Drittel aller Arbeitsplätze in der Europäischen Union. In Deutschland sind bei 3,5 Millionen dieser Unternehmen und Selbständigen rund 20 Millionen Menschen beschäftigt.
Die Wettbewerbsfähigkeit dieser Betriebe können nur gut ausgebildete Unternehmer und Fachkräfte sicherstellen. Das gesetzte Ziel einer Durchlässigkeit zwischen Bildungsgängen und Bildungssystemen wird eine europaweite Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen ermöglichen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb die Arbeiten am Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR).