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NRW-Bauhauptgewerbe: Beschäftigtenabbau und Umsatzrückgang im |
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Montag, 6. März 2006 |
Die knapp 1.200 Betriebe des NRW-Bauhauptgewerbes mit 20 oder mehr tätigen Personen erzielten im Jahr 2005 mit 8,5 Milliarden Euro einen preisbereinigt um 7,6 Prozent niedrigeren baugewerblichen Umsatz als im Jahr 2004. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sank dabei der Umsatz im Hochbau um zehn Prozent und im Tiefbau um sechs Prozent. Der Pro-Kopf-Umsatz war dagegen 2005 mit durchschnittlich rund 11.300 Euro je Beschäftigten und Monat um 1,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen sank binnen Jahresfrist (Dezember 2005/2004) um zehn Prozent auf 60.546. Von ihnen waren 43.504 Arbeiter (–10 Prozent), 13.598 Angestellte (–11 Prozent) und 3.043 gewerbliche Auszubildende (–5 Prozent). In den letzten zehn Jahren sind in den Bauhauptgewerbe-Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten rund 80.000 Stellen weggefallen.
Im Jahr 2005 summierten sich die Löhne der NRW-Bauarbeiter auf insgesamt 1,4 Milliarden Euro (–10 Prozent). Rein rechnerisch erhielt jeder Arbeiter mit durchschnittlich 2.500 Euro Lohn je Monat 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Gehaltszahlungen an die Angestellten beliefen sich auf 700 Millionen Euro (–12 Prozent), woraus sich ein durchschnittliches Monatsgehalt von fast 4.150 Euro (–2 Prozent) errechnet.
Die auf Baustellen und Bauhöfen geleistete Arbeitszeit erreichte mit rund 72 Millionen Stunden (–9 Prozent) ebenfalls nicht das Vorjahresergebnis; pro Kopf ergab sich dagegen mit durchschnittlich 125 Stunden pro Monat eine um knapp eine Stunde längere Arbeitszeit als im Monatsdurchschnitt des Jahres 2004.
Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) NRW
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