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Marmorit gewinnt Deubau-Publikumspreis 2006 |
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Dienstag, 31. Januar 2006 |
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Marmorit hat den Deubau-Publikumspreis 2006 gewonnen. Mehrheitlich kürten die Besucher der Essener Fachmesse Quix, den wärmebrückenfreien Sockelanschluss von Marmorit, zum besten Exponat im Forum »Praxis Altbau«. Entscheidend für dieses überzeugende Votum waren insbesondere der innovative Ansatz sowie die praktische Umsetzbarkeit dieser intelligenten Problemlösung auf der Baustelle.
Vier Tage lang präsentierten insgesamt 13 Aussteller auf der Deubau 2006 in dem vom Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. (BAKA) organisierten »Exponatenparcours« innovative Systemlösungen für die Praxis und stellten sich dabei dem kritischen Urteil der Essener Fachbesucher. Ausschlaggebend für deren Votum waren neben der Qualität der Präsentation vor allem die Kriterien Innovation und praktische Umsetzbarkeit auf der Baustelle.
Die Preisverleihung auf dem »Marktplatz« in Halle 3 der Messe Essen nahm Ministerialdirektor Robert Scholl vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des BAKA, Ulrich Zink, vor.
Quix – eine Komponente der Marmorit Warm-Wand-Systeme – ist nicht nur Wärmedämmung, Sockelanschluss und Putzabzugsprofil in einem. Quix sorgt vor allem für den wärmebrückenfreien Sockelabschluss und vermeidet so die durch herkömmliche Alu-Sockelschienen verursachte Vergeudung wertvoller Heizenergie. Neueste Berechnungsergebnisse zeigen, dass die Wärmeverluste über eine Alu-Sockelschiene bereits mehr als 40 Prozent der gesamten Wärmeverluste der Außenwand ausmachen.
Die Lösung für dieses Problem liegt in der thermischen Entkoppelung, das heißt einem Sockelanschluss-System, das ohne metallische Durchdringung auskommt. Exakt hierfür hat Marmorit Quix entwickelt, ein thermisch getrenntes Sockelanschlusselement, das wahlweise aus Styropor oder Mineralfaser, einer ober- sowie unterseitigen Abschlussplatte aus geschäumtem mineralischen Werkstoff und einem Tropfkantenprofil besteht. Das Element wird mit Klebemörtel auf die Wand geklebt und bildet somit bereits eine saubere untere Dämmstoffreihe, auf die problemlos aufgebaut werden kann. Metallwinkel werden hier lediglich zur Montage verwendet, die jedoch – im Gegensatz zur herkömmlichen Alu-Schiene – die Wärmedämmung nicht mehr durchdringen. Dadurch reduziert sich die Wärmebrückenwirkung auf einen vernachlässigbaren Wert. Quix ist daher praktisch wärmebrückenfrei, insbesondere an kritischen Stellen wie zum Beispiel in Höhe der Fußbodenheizung. Quix ist in Dämmstärken von 60 bis 400 mm erhältlich und vom Passivhaus Institut Dr. Feist als »Passivhaustaugliche Komponente« zertifiziert. Das einfach zu montierende System ist zudem äußerst wirtschaftlich.
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