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Gebäudesanierungsprogramm kann in NRW 50.000 Arbeitsplätze schaffen
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Sonntag, 22. Januar 2006 |
Enge Kooperation zwischen KfW und Wirtschaftsministerium vereinbart
Sobald der Deutsche Bundestag die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen hat, wollen die KfW-Bankengruppe und das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium das Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung in NRW umsetzen. Das haben am 20. Januar Ingrid Matthäus-Maier, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe und Wirtschaftsministerin Christa Thoben in Düsseldorf verabredet: »Wir wollen möglichst viele Gebäude möglichst schnell sanieren. Je nach Gestaltung der Baumaßnahme können verbilligte Kredite mit einem Zinssatz von weniger als einem Prozent durch die KfW zur Verfügung gestellt werden. Damit lässt sich ein beachtlicher Beschäftigungsschub für die Bauwirtschaft und das Handwerk in NRW erreichen«, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben.
Betroffen sind nach Expertenschätzungen knapp sechs Millionen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, zur Zeit wird jährlich etwa ein Prozent des Gebäudebestandes modernisiert. Bei einer Verdoppelung dieser Sanierungsrate entstünden rund 50.000 Arbeitsplätze: »Diese Zinskombinationen sind außerordentlich attraktiv. Wir müssen jetzt erreichen, dass möglichst viele Hauseigentümer davon Gebrauch machen und sie von den ökonomischen und ökologischen Vorteilen der energetischen Gebäudesanierung überzeugen«, so noch einmal Wirtschaftsministerin Christa Thoben.
Deshalb werden die KfW und das Wirtschaftsministerium auch gemeinsam für das Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung werben. Auf Landesebene soll es insbesondere die Energieagentur NRW, Wuppertal, spezielle Modernisierungskampagnen, Informationsangebote für Handwerker, Architekten, Fachingenieure und die Bauwirtschaft zusammen mit der KfW und dem Wirtschaftsministerium NRW entwickeln. |