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Baupreise für Wohngebäude in Baden-Württemberg um 0,9 Prozent gestiegen
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Montag, 2. Januar 2006 |
Preise für Ausbauarbeiten erhöhten sich um +1,3 Prozent
Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes nahmen die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden (einschließlich der Mehrwertsteuer) im Jahresdurchschnitt 2004 auf 2005 um +0,9 Prozent auf einen Indexstand von 102,6 (2000 = 100) zu. Im Vorjahr lag die entsprechende Veränderungsrate noch bei +1,2 Prozent. Gegenüber 2004 stiegen die Preise der Rohbauarbeiten nur leicht um +0,4 Prozent. Die Preise für die Ausbauarbeiten erhöhten sich um immerhin +1,3 Prozent.
Die starken Preiserhöhungen bei den Stahlerzeugnissen im Jahr 2004 schlugen sich vereinzelt noch einmal in 2005 bei den Baupreisen nieder.
Bei den Wohngebäuden lagen die Preise im Bereich der Rohbauarbeiten mit Ausnahme der Verbauarbeiten und Beton- und Stahlbetonarbeiten (–3,9 beziehungsweise –1 Prozent) durchweg höher als im Vorjahr. Besonders die Stahlbauarbeiten (+9,6 Prozent) und die Klempnerarbeiten (+3 Prozent) verteuerten sich.
Unter den Ausbauarbeiten für Wohngebäude zogen die Preise im Vergleich zum Vorjahr am stärksten bei Heiz- und zentralen Wassererwärmungsanlagen, Gas- Wasser- und Abwasser-Installationsarbeiten sowie Nieder- und Mittelspannungsanlagen um jeweils + 3,8 Prozent an. Günstiger als im Vorjahr waren unter anderem die Betonwerksteinarbeiten (–2,5 Prozent), Fliesen- und Plattenarbeiten (–1,2 Prozent) sowie die Förder-, Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, -Steige (–1,2 Prozent).
Neben diesen Preisindizes für Wohngebäude werden auch die Preisveränderungen für den Neubau von Bürogebäuden und gewerblichen Betriebsgebäuden (ohne Mehrwertsteuer) ermittelt. Sowohl die Bauleistungspreise für Bürogebäude als auch die für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen gegenüber dem Vorjahr im Jahresdurchschnitt um +1 Prozent beziehungsweise +2 Prozent an. Die Preise für Bauleistungen an Ortskanälen sowie für den Straßenbau erhöhten sich leicht um +0,4 Prozent beziehungsweise +0,7 Prozent. |