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Ulrich Tschorn wird neuer Geschäftsführer beim Verband der Fenster- und Fassadenhersteller
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Sonntag, 18. Dezember 2005 |
Dr. Thomas W. Büttner kehrt als Geschäftsführer in die chemische Industrie zurück
Ulrich Tschorn (52) übernimmt am 1. Februar die Geschäftsführung des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller und der Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren in Frankfurt.
Tschorn ist seit 25 Jahren im Vertrieb von Fenstern und Haustüren tätig, zuletzt als Geschäftsführer der Mahrenholz-Gruppe in Beverungen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Thomas W. Büttner an, der nach zwei Jahren Verbandsgeschäftsführung als Sprecher der Geschäftsführung in ein Unternehmen der chemischen Industrie zurückkehrt.
Der Fensterverband und die Gütegemeinschaft vertreten über 500 Mitgliedsbetriebe, die rund 60 Prozent des baunahen Fenster- und Fassadenmarktes abdecken.
Nach einer Ausbildung zum Tischler und zum Kaufmann hat Tschorn in den letzten 25 Jahren ohne Unterbrechung im Vertrieb von Fenstern und Haustüren gearbeitet. Bei Reckendrees in Herzebrock war er lange Jahre Vertriebsleiter bevor er 2002 die Geschäftsführung der Mahrenholz-Gruppe in Beverungen übernahm. Auch mit der Verbandsarbeit ist er bestens vertraut. So war er von 1998 bis 2002 als Obmann im Güteausschuss tätig.
Die Verbandsarbeit der letzten Jahre will Tschorn fortsetzen. Dabei hob er drei Schwerpunkte hervor. Zunächst die Weiterentwicklung der Normung in den Bereichen Fenster, Fassade, Türen und Wintergärten. Ziel sei eine alltagstaugliche Normung. Normen dürften nicht durch Überregulierung zu einer Belastung der alltäglichen Arbeit werden. Klare Qualitätsregeln sollten dem Verbraucher Sicherheit und Verlässlichkeit geben. Als Geschäftsführer möchte Tschorn auch den Dialog mit den Betrieben noch weiter ausbauen und die Verbandspolitik noch mehr an den Bedürfnissen der Praxis ausrichten. Schließlich will er die Zusammenarbeit und Kooperation mit allen rund um das Fenster tätigen Verbänden und Organisationen ausbauen. |