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Umsatzplus von 3,3 Prozent im baden-württembergischen Handwerk im dritten Quartal PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 14. Dezember 2005
Bau- und das Ausbaugewerbe saisonbedingt mit höchsten Steigerungen Das Handwerk in Baden-Württemberg verzeichnet ein weiteres Quartal in Folge eine positive Umsatzentwicklung. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erzielte das zulassungspflichtige Handwerk im 3. Quartal diesen Jahres 3,3 Prozent mehr Umsatz als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres.

Die Entwicklung verlief im 3. Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahresquartal bis auf zwei Gewerbegruppen erfreulich positiv. Das Bauhauptgewerbe und das Ausbaugewerbe konnten mit 6,1 beziehungsweise 4,2 Prozent saisonbedingt die höchsten Umsatzsteigerungen für sich verbuchen. Der Bereich der Handwerke für den gewerblichen Bedarf entwickelte sich mit einem Umsatzplus von 3,6 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich. Dem Kraftfahrzeuggewerbe gelang ein Umsatzzuwachs von 4,1 Prozent. Das Nahrungsmittelgewerbe sowie das Gesundheitsgewerbe dämpften die insgesamt positive Entwicklung. Gegenüber dem Vorjahresquartal kam es zu einem Umsatzminus von 5 sowie 3,8 Prozent. Das Friseurgewerbe wiederum konnte seinen Umsatz um 1,9 Prozent steigern.

Die hoffnungsvolle Umsatzentwicklung im zulassungspflichtigen Handwerk zeigt leider immer noch keine entsprechende Auswirkung auf die Personalentwicklung. Die Beschäftigtenzahl ging im 3. Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,5 Prozent zurück. Der Personalrückgang trifft bis auf das Friseurgewerbe (+4,1 Prozent) alle Gewerbegruppen. Der stärkste Beschäftigtenabbau wurde für das Gesundheitsgewerbe (–3,7 Prozent) sowie das Nahrungsmittelgewerbe (–3,5 Prozent) registriert. Einen überdurchschnittlichen Personalabbau hatten zudem das Bauhauptgewerbe (–2 Prozent) und das Ausbaugewerbe (–1,6 Prozent). Einen unterdurchschnittliche Personalreduzierung verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (–1,2 Prozent) und das Kraftfahrzeuggewerbe (–0,3 Prozent).

Die Entwicklung des Umsatzes und der Beschäftigen werden für das Handwerk vom Statistischen Landesamt anhand von Indexwerten festgestellt, es liegen daher keine absoluten Zahlen zu Umsatz und Beschäftigten vor.