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NRW-Bauhauptgewerbe: Mehr Aufträge im Hochbau, Rückgang im Tiefbau PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. Dezember 2005
Der Auftragsbestand der nordrhein-westfälischen Baubetriebe (mit 20 oder mehr tätigen Personen) war Ende September 2005 mit 3,2 Milliarden Euro um fünf Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, wuchs dabei das Auftragspolster im Hochbau um 1,4 Prozent, während im Tiefbau ein Rückgang um 13,4 Prozent verzeichnet werden musste. Je Beschäftigten belief sich der Auftragsbestand auf rund 52.600 Euro (September 2004: 49.800 Euro).

Im Bereich des Hochbaus konnte das niedrigere Auftragspolster im öffentlichen Hochbau (–28 Prozent) durch besser gefüllte Auftragsbücher im Wohnungsbau (+2 Prozent) und im gewerblichen und industriellen Hochbau (+11 Prozent) mehr als ausgeglichen werden. Für das niedrigere Ergebnis im Tiefbau waren die Rückgänge im industriellen Tiefbau (–30 Prozent) und im Straßenbau (–4 Prozent) ausschlaggebend; für den öffentlichen Tiefbau (–1 Prozent) konstatierten die Statistiker einen niedrigeren Auftragsbestand als vor Jahresfrist.