Advertisement
Startseite arrow Nachrichten arrow Stuckateure arrow Weniger Umsatz und Beschäftigte im NRW-Bauhauptgewerbe
Weniger Umsatz und Beschäftigte im NRW-Bauhauptgewerbe PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 4. Dezember 2005
Die knapp 1.200 Betriebe des NRW-Bauhauptgewerbes mit 20 oder mehr tätigen Personen erzielten in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 mit 6,1 Milliarden Euro einen real um sechs Prozent niedrigeren baugewerblichen Umsatz als von Januar bis September des Vorjahres. Nach Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik sank dabei der Umsatz im Hochbau um neun Prozent und im Tiefbau um zwei Prozent. Der Pro-Kopf-Umsatz war dagegen in den ersten neun Monaten 2005 mit durchschnittlich rund 11.000 Euro je Beschäftigten und Monat um fünf Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe Beschäftigten sank binnen Jahresfrist (September 2005/2004) um nahezu 6.800 (–10 Prozent) auf rund 61.600. Von ihnen waren 44.300 Arbeiter(innen) (–10 Prozent), 13.750 Angestellte (–11 Prozent) und 3.100 gewerbliche Auszubildende (–4 Prozent). In den letzten zehn Jahren sind in den Bauhauptgewerbe-Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten rund 83.000 Stellen weggefallen.

Von Januar bis einschl. September 2005 summierten sich die Löhne der NRW-Bauarbeiter auf insgesamt 1,05 Milliarden Euro (–10 Prozent). Rein rechnerisch erhielt jede Arbeiter mit durchschnittlich 2.400 Euro Lohn je Monat zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Die Gehaltszahlungen an die Angestellten beliefen sich auf 521 Millionen Euro (–12 Prozent), woraus sich ein durchschnittliches Monatsgehalt von knapp 4.100 Euro (–3 Prozent) errechnet.

Die auf Baustellen und Bauhöfen geleistete Arbeitszeit erreichte mit rund 54 Millionen Stunden (–8 Prozent) ebenfalls nicht das Vorjahresergebnis; pro Kopf ergab sich dagegen mit durchschnittlich 125 Stunden pro Monat eine im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum unverändert gebliebene Arbeitszeit.