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NRW: Vier Prozent weniger Ausbildungsverträge neu abgeschlossen PDF Drucken E-Mail
Montag, 28. November 2005
Von Oktober 2004 bis September 2005 wurden in Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Ergebnissen 111.100 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das waren rund 4.900 oder 4,2 Prozent weniger als im vorigen Ausbildungsjahr. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, verringerte sich die Zahl der Berufsanfänger in Fortsetzung der Auf- und Abwärtsbewegungen bei den Neuabschlüssen fast wieder auf das Niveau von 2003, dem Jahr mit dem bisherigen Tiefststand seit Beginn der statistischen Erfassung der Berufsanfängerzahlen (1980).

Im größten Ausbildungsbereich »Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe« ging die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent zurück; mit jetzt 58 Prozent der Auszubildenden in diesem Bereich stieg der Anteil auf einen neuen Höchststand. Im zweitgrößten Ausbildungsbereich, dem Handwerk, sank die Zahl der Neuabschlüsse um 7,8 Prozent und in der Landwirtschaft um 2,9 Prozent. Für den öffentlichen Dienst und die freien Berufe stehen noch Datenlieferungen auf Bundesebene aus. Auch hier wird wie bei den übrigen Ausbildungsbereichen nicht mit einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu rechnen sein.