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Bauphysikpreis für Vakuumdämmfassade PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 22. November 2005
Architekt Martin Pool erhielt für das Münchner Wohn- und Geschäftshaus Seitzstraße 23 den Bauphysikpreis 2005. Leser von ausbau + fassade kennen dieses Objekt aus der Ausgabe 7/8 2004 oder direkt von der Informationsveranstaltung vor Ort. Dieses Gebäude besitzt eine Putzfassade mit Vakuumdämmung. An der Entwicklung dieser Fassade waren auch vier Gebäudeenergieberater aus Waiblingen und Stuttgart. beteiligt.

Neben dem Architekten Martin Pool haben an dem Münchner Wohn- und Geschäftshaus die Handwerksmeister Dieter Bindel, Klaus Jenne, Theodor Becker sowie Michael Krauter von der energie-tib gmbh maßgeblich an der Entstehung der Außenfassade des Gebäudes mitgewirkt. Wesentliche Elemente der Konstruktion und Konzeption der Vakuumfassade sind bei zahlreichen Besprechungen entstanden. Daher lag es auf der Hand, dass nach der Konstruktion man sich auch für die Ausführung der Vakuumfassade entschied.

„Die Vakuumdämmung kann ein absoluter Problemlöser sein, wo man mit anderen Materialien nicht mehr weiter kommt“, so Michael Krauter, Geschäftsführer der energie-tib gmbh. In der Vergangenheit war es schwierig, bei bestimmten Baustellen geeignete Lösungen anbieten zu können. Sei es wegen der Aufbauhöhe, der Zugänglichkeit oder anderen Unzulänglichkeiten. Die Abhilfe bietet hier die neue Vakuumdämmung. Durch den speziellen Aufbau der Vakuumdämmung können mit 2 cm starken Platten herkömmliche 20 cm starke Dämmungen ersetzt werden. Diese Reduzierung der Aufbauhöhe macht es leicht ersichtlich, dass niedrige Kellerräume zum Beispiel sehr gut umgenutzt werden können. „Auch im innerstädtischen Bereich zwischen den Gebäuden, wo relativ wenig Platz ist, beginnt sich die Vakuumdämmung immer mehr durchzusetzen“, ergänzt Klaus Jenne.

Der Bauphysikpreis 2005 wurde an zwei gleichrangige Preisträger vergeben. Mehr dazu: hier