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Handwerk: Konjunktur in Nordrhein-Westfalen kommt nicht in Schwung
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Dienstag, 15. November 2005 |
Die Herbstkonjunkturumfrage des Westdeutschen Handwerkskammertages kommt zu einem enttäuschenden Resultat: Der handwerkliche Konjunkturindikator, der Geschäftsklimaindex, verbleibt mit 67 Prozent nahezu auf seinem Vorjahresniveau und zeugt von der weiterhin schwachen Konjunktur in NRW.
Die ungünstige gesamtwirtschaftliche Situation, Arbeitslosigkeit, Angst um den Arbeitsplatz, Sorge um die Rente und hohe Energiepreise dämpfen die Nachfrage nach handwerklichen Waren und Leistungen nachhaltig.
Als Folge dessen hat jeder zweite nordrhein-westfälische Handwerksbetrieb im letzten halben Jahr Umsatzeinbußen hinnehmen müssen und nur 18 Prozent der Betriebe konnten Umsatzzuwächse verbuchen.
Die tief greifende Bedeutung dieser Entwicklung drückt sich, so zeigt die Umfrage, auch in den Beschäftigungszahlen des NRW-Handwerks aus: Aufgrund der schwachen Konjunkturentwicklung waren die Unternehmen gezwungen, ihre Kapazitäten erneut anzupassen. Im ersten Halbjahr 2005 beschäftigte das Handwerk in Nordrhein-Westfalen 2,3 Prozent weniger Mitarbeiter als noch vor einem Jahr.
Die aktuelle Ausgabe des halbjährlich erscheinenden Konjunkturbarometers des Westdeutscher Handwerkskammertages (WHKT) mit dem Titel »Konjunkturschwäche im nordrhein-westfälischen Handwerk hält an« kann kostenlos beim WHKT angefordert werden.
Ansprechpartnerin:
Marion Klein
Tel. 0211/3007-701
Fax 0211/3007-900
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