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Matthias Poth (NRW) wird Bundessieger im Stuckateurhandwerk
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Dienstag, 15. November 2005 |
Platz zwei für Christian Ruppert (Rheinland-Pfalz); Dritter wird Daniel Braun (Saarland)
Matthias Poth heißt der beste Nachwuchsstuckateur des Jahres 2005. Beim 54. Bundesleistungswettbewerb in den bauhandwerklichen Berufen am 13. und 14. November in der bayerischen Bauakademie Feuchtwangen setzte er sich im Feld der sechs angetretenen Stuckateure durch. Mit 90 von hundert möglichen Punkten sicherte er sich die Goldmedaille. Die Silbermedaille für Platz zwei erreichte Christian Ruppert (83 Punkte); Dritter und damit Bronzemedaillengewinner wurde Daniel Braun (82 Punkte).
Die Prüfungsaufgabe »Lichtwerk« hatte es in sich gehabt. In zwei Tagen galt es eine Stehlampe mit vorgegebenen Maßen und Formen sowie frei gestaltbaren Elementen herzustellen. In einen runden Sockel aus Gips mit integrierter Halogenlampe waren vier Metallstäbe einzusetzen, auf denen eine Schale aus Gips ruhen sollte. Form und Ausmaße der Schale blieben dabei allein der Kreativität der Prüflinge überlassen. Ein solches frei zu gestaltendes Element hatte es zuvor noch nie einem Bundesleistungswettbewerb gegeben. In die Schale einzustellen waren drei gezogene, an den Enden abgeschrägte Gipsstäbe in verschiedenen Längen und Formen.
Die Teilnehmer:
* Mathias Albrecht (Bayern; Ausbildungsbetrieb: A. Gummermann Putz- und Stuckarbeiten GmbH, Hirschau)
* Daniel Braun (Saarland; Ausbildungsbetrieb: Bernhard Braun Stuckateur-Meisterbetrieb, Saarwellingen)
* Sebastian Folberger (Baden-Württemberg; Ausbildungsbetrieb: Fred Folberger, Steinenbronn)
* Matthias Poth (Nordrhein-Westfalen; Ausbildungsbetrieb: Hubert Poth GmbH, Nettersheim)
* Christian Ruppert (Rheinland-Pfalz; Ausbildungsbetrieb: Ruppert Stukkateur GmbH, Erfweiler)
* Mandy Schreiber (Niedersachsen; Ausbildungsbetrieb: WEGU Stukkateurbetriebsges. mbh, Laatzen)
Über den Bundesleistungswettbewerb des Stuckateurhandwerks berichtet ausbau + fassade ausführlich in der Dezember-Ausgabe.
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