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Knauf Brandshow dokumentiert leistungsfähigen Brandschutz im Ausbau
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Montag, 14. November 2005 |
Zwei Cubo-Raumzellen für je 45 Minuten in Brand gesetzt
Rund 70 Architekten, Planer und Fachunternehmer konnten am 4. November 2005 die Leistungsfähigkeit moderner Ausbausysteme im Brandfall erleben. Auf dem Gelände des Baustoff-Centrums Linnenbecker in Bad Oeynhausen ließ Knauf am 4. November diesen Jahres unter Aufsicht der Feuerwehr zwei Cubo Raumzellen für je 45 Minuten in Brand setzen. Anschließend konnten die Teilnehmer sich selbst überzeugen, dass die F30 Wand- und Deckenkonstruktionen sowie alle Einbauteile den Feuerangriff mühelos überstanden haben. Dabei überraschte besonders, dass die äußere Oberflächentemperatur der Knauf Cubo Raumzellen während des Brandes so gering blieb, dass man diese problemlos mit der Hand berühren konnte.
Die beiden Versuchsräume mit einer Abmessung von jeweils 2 x 3 x 2,50 Meter wurden komplett in Trockenbau erstellt. Dabei bildete das Trockenestrich-System Knauf Brio die Montageebene für die Wand- und Deckenkonstruktion. Realisiert waren diese mit Knauf Cubo, dem selbst tragenden Raum-in-Raum-System, mit dem problemlos Brandschutzanforderungen bis F90 erfüllt werden können. Für den Naturbrandversuch wählte Knauf die Cubo Systemvariante 2, die bei beidseitig doppelter Beplankung mit Knauf Diamant einen Brandschutz von F30 erreicht. Beide Raumzellen wurden mit Holzpaletten bestückt, eine davon mit doppelter Brandlast. Um die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Wandbaustoffe im Brandfall testen zu können, wurde in einer Box zudem die Wandkonstruktion variiert: Innen wie außen wurde die 2. Lage der Wandbeplankung anstelle mit Knauf Diamant mit Aquapanel Outdoor bzw. Indoor von Knauf Perlite belegt. Dabei zeigte der Brandversuch, dass beide Wandkonstruktionen dem Feuer unbeschadet stand hielten. Einziger Unterschied: Die mit Aquapanel beplankten Wandflächen wurden deutlich wärmer als die mit Knauf Diamant. Besonders beeindruckend empfanden die Beobachter dabei, dass auch die Raumzelle mit doppelter Brandlast der Feuersbrunst problemlos stand hielt.
Ebenso bewährt hat sich das Knauf System Decke unter Decke. Die in einer Box abgehängte Mineralfaser-Akustikdecke versagte selbst nach rund 45 Minuten Brandzeit nicht. Großes Interesse erweckte bei den Teilnehmer der Brandshow auch die Reaktion der F30/G30 Brandschutzverglasung, die unter Feuereinwirkung im Scheibenzwischenraum aufschäumen, sowie die Wirkungsweise der T30 Brandschutztüren, die eine Entweichung des Rauches unterbinden. In jeder Box war jeweils eine Verglasung sowie je eine Brandschutztür in Stahl bzw. Holz moniert.
Um eine möglichst umfassende und realitätsbezogene Demonstration baulichen Brandschutzes erreichen zu können, waren in den Boxen unterschiedliche Einbauten wie Mineralwollekombischotts von Colnit und Kabelabschottungen von Flammro sowie Rohrschotts für brennbare Rohre eingebaut.
Der Stellenwert des Brandschutzes gewinnt für Planer, Architekten und damit auch Fachunternehmer mehr und mehr an Bedeutung. Knauf hat bei der Brandshow in Bad Oeynhausen die Beteiligten daher nicht nur emotional bewegt, sondern hat vor allem eindrucksvoll gezeigt, dass Kompetenz und fundiertes Know-how im baulichen Brandschutz die Basis für verlässliche Sicherheit darstellt.
Trockenbau: Stock Gerhard Innenausbau, Lange Heide
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