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Baywa: Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2005 bestätigt
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Montag, 14. November 2005 |
Aufwärtsentwicklung im Baubereich
Der Münchner Handels- und Dienstleistungskonzern Baywa hat sich gegenüber dem Vorjahr sowohl im dritten Quartal als auch im Neun-Monats-Zeitraum verbessert. Im Quartalsvergleich steigerte der Konzern den Umsatz um 7,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 8,4 Millionen Euro auf 13,5 Millionen Euro. Zum 30. September erreichte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr 4,8 Milliarden Euro und damit um rund 6 Prozent mehr. Das EGT legte um 14 Prozent zu und kam auf 41,9 Millionen Euro. Damit bleibt der Konzern bei seiner Jahresplanung, 2005 den Vorjahresumsatz von 6,1 Milliarden Euro zu übertreffen und das bereinigte Ergebnis auf über 45 Millionen Euro zu steigern.
Operative Verbesserungen in den Geschäftssparten, Optimierungen bei Kostensenkung und Prozessen sowie Fortschritte bei den Konzerntöchtern nannte der Vorstandsvorsitzende des Baywa-Konzerns, Wolfgang Deml, als Hauptgründe für die positive Entwicklung. »Wir haben den witterungsbedingten Rückstand vom ersten Quartal bereits mehr als kompensiert und wollen diesen Trend fortsetzen«, kommentierte Deml den Geschäftsverlauf auf der Pressekonferenz in München. »Damit stehen wir zu unserem Gewinnziel für 2005, das bereinigte Ergebnis auf über 45 Millionen Euro zu verbessern.«
Bau: Aufwärtsentwicklung entgegen Branchentrend
Insgesamt erzielte der Konzern im Segment Bau zum 30. September Umsatzerlöse von rund 1,2 Milliarden Euro. Damit konnte er den erheblichen Frühjahrsrückstand bis auf 3 Prozent aufholen. In diesem Segment entwickelte sich die Sparte Baustoffe besser als der schwache Branchendurchschnitt. Der Baustoff-Umsatz von knapp 900 Millionen Euro bedeutet jedoch noch immer einen Rückstand von 4 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die Umsätze aus den diesjährigen Akquisitionen sind darin noch nicht enthalten. Sie werden zum Jahresende in den Konzernabschluss einbezogen. Die leichte Umsatzsteigerung bei den Bau & Gartenmärkten auf 301 Millionen Euro resultiert aus der Konsolidierung einer Gesellschaft in Österreich. Das Segment Bau liegt zwar nach neun Monaten mit einem EGT von 6 Millionen Euro noch um 1,9 Millionen Euro zurück. Den Aufholprozess verdeutlicht jedoch die Entwicklung des dritten Quartals: Die Zunahme beträgt in diesem Zeitraum 12 Prozent.
Perspektiven für 2005 weiter verbessert
Die insgesamt positive Konzernentwicklung in den ersten neun Monaten betrachtet die Konzernleitung als gute Basis für das Gesamtjahr 2005. Wesentliche Ziele bleiben daher, den Umsatz und das operative Ergebnis zu steigern. Der Start in das vierte Quartal bestätigt diesen Trend.
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