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Rheinland-Pfalz: Baugewerbe bewertet Geschäftslage etwas positiver
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Mittwoch, 26. Oktober 2005 |
Erneut deutlicher weniger Beschäftigte
In Rheinland-Pfalz wird die Geschäftslage von den Unternehmen des Baugewerbes in den verschiedenen Sparten zum Ende des dritten Quartals etwas positiver bewertet. Die Hälfte der Unternehmen bewerten den Wohnungsbau mit befriedigend, im Straßenbau und im sonstigen Tiefbau liegt die Zahl der Betriebe leicht darüber. Lediglich im gewerblichen sowie im öffentlichen Bau hält der negative Trend weiter an.
Bis Ende Juli wurde insgesamt ein baugewerblicher Umsatz in Höhe von 1,87 Milliarden Euro erzielt. Das sind 11,3 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. Im Tiefbau (–19,2 Prozent) sowie im Wirtschaftsbau (–14,4 Prozent) ist der Umsatzeinbruch besonders drastisch.
Die Zahl der Baugenehmigungen hat sich bis Ende August in Rheinland-Pfalz um über 24 Prozent auf 8.420 Einheiten reduziert. Der Auftragsbestand beträgt im Wohnungsbau 1,4 Monate, im Tiefbau (ohne Straßenbau) liegt der Wert im September bei 2,0 Monaten und im Bereich Straßenbau bei 1,9 Monaten.
Die Zahl der Insolvenzen im Bauhauptgewerbe in Rheinland-Pfalz liegt im Zeitraum Januar bis Juli mit 121 Betrieben auf Vorjahresniveau (120 Unternehmen).
Auf dem Arbeitsmarkt ist die Situation zur Jahresmitte weiterhin sehr angespannt, hat sich jedoch im bisherigen Jahresverlauf deutlich verbessert. Im Baugewerbe sind zirka 7.000 Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz ohne Beschäftigung. Das entspricht dem Vorjahreswert. Die Zahl der Kurzarbeiter hat sich bei einem Stand von 670 Personen in einem Jahr halbiert. Die Zahl der Beschäftigten liegt mit 35.000 Personen um 8,6 Prozent unter dem Wert des vergangenen Jahres.
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