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Lafarge: Umsatz in den ersten neun Monaten um 8,2 Prozent auf 11.759 Millionen Euro gestiegen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Oktober 2005
Der weltweite Umsatz von Lafarge konnte zum 30. September um 8,2 Prozent auf 11.759 Millionen Euro gesteigert werden. Im Vergleich dazu waren die ersten neun Monate 2004 mit 10.870 Millionen Euro schwächer ausgefallen. Veränderungen im Konsolidierungskreis wirkten sich mit 0,6 Prozent aus. Wechselkurseffekte schlugen sich mit 0,2 Prozent im Umsatz nieder. Auf konstanter Vergleichsbasis stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um 7,4 Prozent, im dritten Quartal um 9,5 Prozent.

»Die guten allgemeinen Preistrends in den meisten unserer Märkte setzen sich bei gleichzeitig höheren Energie- und Transportkosten fort. Die Lage in unseren wenigen Problemmärkten entwickelt sich erwartungsgemäß: Die Schwäche in Deutschland hält an, im Zementbereich in Brasilien hält ein harter Preiskampf weiter an, in Südkorea stabilisieren sich die Preise, und in Malaysia erreichen sie ihre früheren Niveaus wieder. Einige Teilmärkte in Nordamerika (Nordosten und Große Seen) zeigten sich in jüngster Zeit jedoch schwächer. In diesem Zusammenhang erscheint unser früheres Gesamtjahresziel für das Wachstum des Betriebsergebnisses auf konstanter Vergleichsbasis jetzt ehrgeizig«, sagte Jean-Jacques Gauthier, Executive Vice President und CFO.

Der Umsatz der einzelnen Geschäftsbereiche (bereinigt um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Konsolidierungskreis und vor der konzerninternen Umsatzeliminierung) stellt sich wie folgt dar:

Zement:
+8,1 Prozent (+2,1 Prozent im ersten Quartal, +9,9 Prozent im zweiten Quartal, +10,8 Prozent im dritten Quartal)

Zuschlagstoffe & Beton:
+10,0 Prozent (+4,5 Prozent im ersten Quartal, +13,6 Prozent im zweiten Quartal, +10,2 Prozent im dritten Quartal)

Dachbaustoffe:
–3,4 Prozent (–9,1 Prozent im ersten Quartal, –3,8 Prozent im zweiten Quartal, +0,8 Prozent im dritten Quartal)

Gips:
+7,4 Prozent (+4,5 Prozent im ersten Quartal, +9,7 Prozent im zweiten Quartal, +7,6 Prozent im dritten Quartal)

Der Umsatzanstieg beim Gips ist hauptsächlich auf die günstigen Marktbedingungen in Nordamerika zurückzuführen, die höhere Preise und eine Absatzsteigerung eine brachten. In Westeuropa war der Absatz insgesamt unverändert, die Entwicklung wurde durch Deutschland gebremst, die positive Preisentwicklung führte aber zu einer Umsatzsteigerung. In Asien ging der Umsatz zurück, was hauptsächlich dem schwächeren Markt in Südkorea zuzuschreiben war.