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Firmenpleiten: Im 1. Quartal rückläufig PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. Juni 2005

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist gegenüber dem Vorjahr im 1. Quartal 2005 um 6,9 % auf 9.185 Fälle zurückgegangen. Das ging aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Die Zahl der Pleiten war 2005 in allen drei Monaten niedriger als noch 2004. Besonders stark war der Rückgang im März - mit minus 9,5 %. Möglicherweise wegen den frühen Osterferien, vermuten die Statistiker.
Massiv stiegen dagegen die Verbraucherinsolvenzen: Ihre Zahl lag im 1. Quartal mit 14.468 um satte 35,7 % über dem Vorjahreszeitraum. Damit stieg die Gesamtzahl der Insolvenzen (natürliche Personen, Pleiten von Selbstständigen und Nachlassinsolvenzen) um 10,1 % auf 30.948.
Die offenen Forderungen der Gläubiger beziffert das Statistische Bundesamt auf rund 8,8 Milliarden Euro. 2004 lagen sie bei 10,1 Milliarden Euro.