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Sonntag, 17. April 2005 |
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Im vergangenen Jahr mussten Gläubiger gegen mehr als 1,7 Millionen Kunden vorgehen, weil die ihre Schulden nicht mehr beglichen. Damit hat die Zahl der eidesstattlichen Versicherungen, der Haftanordnungen und der Verbraucherinsolvenzen verglichen mit 2003 um 3,7 Prozent zugenommen. Das teilen Bürgel Wirtschaftsinformationen mit. Der Osten Deuschlands schneidet demnach mit einem Zuwachs gerichtlicher Zwangsmaßnahmen von 2,7 Prozent deutlich besser ab als der Westen mit 10,7 Prozent. Der größte Anstieg an zahlungsunfähigen Schuldnern im Osten war in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zu erkennen, während in Sachsen und Thüringen weniger Schuldner als im Vorjahr auffälig wurden. Im Westen nahm die Summe der Zahlungsunfähigen vor allen in Nordrhein-Westfalen zu. Nur 3 Prozent der Gläubiger kommen zu ihrem Geld, wenn erstmal eine gerichtliche Maßnahme eingeleitet wird. |