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28.118 Insolvenzen im ersten Quartal 2004 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 20. Juni 2004
9.867 davon entfielen auf Unternehmen Im ersten Vierteljahr 2004 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte 28.118 Insolvenzen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamt entfielen davon 9.867 auf Unternehmen und 18.251 auf andere Schuldner, vor allem Verbraucher. Dies war gegenüber dem ersten Quartal 2003 eine Zunahme der Gesamtzahl der Insolvenzen um 15,4 Prozent, der Unternehmensinsolvenzen um 1,2 Prozent und der Insolvenzen der übrigen Schuldner um 24,8 Prozent. Die Insolvenzen der übrigen Schuldner verteilen sich auf 10.664 Verbraucher (+40,3 Prozent), 5.890 ehemals selbstständig Tätige (+7,7 Prozent), 1.095 Gesellschafter größerer Unternehmen (+14,3 Prozent) und 602 Nachlassinsolvenzen (+0,8 Prozent). Die gesamten Forderungen waren mit 10,1 Milliarden Euro um knapp 13 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

Die Zunahme der Unternehmensinsolvenzen hatte sich im zweiten Halbjahr 2003 merklich abgeschwächt (1. Halbjahr 2003: +9,1 Prozent, 2. Halbjahr 2003: +0,4 Prozent). In den ersten beiden Monaten 2004 war ein Rückgang um insgesamt 3,8 Prozent zu verzeichnen. Dagegen kam es im März 2004 mit 3.755 Unternehmensinsolvenzen zu einem Anstieg um 10,6 Prozent gegenüber März 2003.

Von den 7.074 Insolvenzen der übrigen Schuldner im März 2004 (+41,1 Prozent) entfielen 4.179 auf Verbraucher (+58,4 Prozent), 2.660 auf ehemals selbstständig Tätige und Gesellschafter (+21,6 Prozent) und 235 auf Nachlassinsolvenzen (+25 Prozent).

Die Gesamtzahl der Insolvenzen erhöhte sich im März 2004 gegenüber März 2003 um 28,8 Prozent auf 10.829.