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Lafarge: Umsatzanstieg von 7,1 Prozent im ersten Quartal 2004 |
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Mittwoch, 28. April 2004 |
Gips legt um 14,2 Prozent zu
Der Umsatz von Lafarge konnte zum 31. März 2004 um 7,1 Prozent auf 2.881 Millionen Euro gesteigert werden. Im Vergleich dazu war das erste Quartal 2003 mit 2.691 Millionen Euro schwach ausgefallen. Veränderungen im Konsolidierungskreis wirkten sich mit 0,8 Prozent aus. Negative Wechselkurseffekte schlugen sich mit 5,4 Prozent im Umsatz nieder.
»Wir sind über den guten Start in das Jahr erfreut, konnten doch in allen Geschäftsbereichen Umsatzsteigerungen erzielt werden«, so Bernard Kasriel, Chief Executive Officer der Gruppe. »Diese Geschäftsentwicklung steht im Einklang mit unserer Erwartung eines soliden Anstiegs des Betriebsergebnisses aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, mit dem wir für 2004 ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten rechnen«.
Der Umsatz der einzelnen Geschäftsbereiche (bereinigt um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Konsolidierungskreis und vor der konzerninternen Umsatzeliminierung) stellt sich wie folgt dar:
Zement: +12,9 Prozent
In Westeuropa haben Frankreich und Griechenland die Vorreiterrolle bezüglich eines starken inländischen Umsatzwachstums eingenommen. Am spanischen und deutschen Markt konnte eine leichte Umsatzsteigerung erzielt werden, da Preiserhöhungen teilweise den Absatzrückgang ausgeglichen haben. In Großbritannien herrscht nach wie vor ein schwieriges Marktumfeld, das leichten Druck auf die Preise ausübt.
In Nordamerika wurde im Vergleich zu dem äußerst schwachen ersten Quartal 2003 ein starkes Umsatzwachstum in 2004 verzeichnet. Die günstigen Wetterbedingungen und eine robuste Nachfrage in allen Regionen generierten großes Mengenwachstum. Die Preise lagen nur geringfügig unter denen des ersten Quartals 2003.
Auch in den meisten anderen Ländern konnten starke Umsatzzuwächse erzielt werden. Besonders hervorzuheben sind Polen, Rumänien, die Türkei, Jordanien, Ägypten, Venezuela, Nigeria, Südafrika, die Philippinen und Indien. Schlechte Witterungsbedingungen zogen die Absatzentwicklung in Brasilien in Mitleidenschaft.
Zuschlagstoffe & Beton: +11,4 Prozent
In Westeuropa erholten sich die Umsatzzahlen durch einen höheren Absatz von Zuschlagstoffen und Beton sowie einen Preisanstieg in Frankreich deutlich. Auch der britische Markt leistete, wenn auch in geringerem Maße, einen positiven Beitrag.
In Nordamerika sorgten ansehnliche Absatzmengen und Preise im Bereich Zuschlagstoffe sowie der starke Betonabsatz vor allem in Westkanada und im Osten der USA für eine signifikante Umsatzsteigerung.
Dachbaustoffe: +6,0 Prozent
In Westeuropa konnte, mit Ausnahme des deutschen Markts, sowohl bei Dachsteinen als auch bei Dachziegeln eine Absatzsteigerung erzielt werden.
In den USA war, bedingt durch den starken Hausbaumarkt, eine fortgesetzte Umsatzverbesserung zu verzeichnen.
Des Weiteren wurde im Segment Schornsteinsysteme eine deutliche Umsatzsteigerung verbucht.
Gips: +14,2 Prozent
In Westeuropa war das starke Umsatzwachstum getrieben von einem vitalen Markt in Großbritannien und steigenden Preisen in Frankreich. Allerdings wurde der Umsatz in der Region durch den anhaltenden Preisdruck in Deutschland wieder geschmälert.
In den USA wurde eine signifikante Umsatzsteigerung verzeichnet. Dies war auf eine unverändert starke Nachfrage im Wohnbausektor und wesentliche Preisverbesserungen zurückzuführen. Der Durchschnittspreis im Quartal erhöhte sich auf 112 US-Dollar je tausend Quadratfuß.
In Asien und Australien war eine ungebrochen positive Umsatzentwicklung zu konstatieren.
Negative Wechselkurseffekte verringern Geschäftsvolumen um 5,4 Prozent (129 Millionen Euro)
Wesentliche Auswirkungen auf die Umsätze hatte die Umrechnung bei folgenden Währungen: US-Dollar (57 Millionen Euro), malaysischer Ringgit (12 Millionen Euro) und nigerianischer Naira (8 Millionen Euro).
Veränderungen im Konsolidierungskreis erhöhen Geschäftsvolumen um 0,8 Prozent (25 Millionen Euro)
Neu akquirierte Unternehmensteile trugen im Berichtszeitraum mit 70 Millionen Euro zum Umsatz bei. Dies war in erster Linie auf die Erhöhung unserer Beteiligung an Lafarge Halla Cement auf 50,1 Prozent zurückzuführen, die eine Umstellung von der Quotenkonsolidierung auf Vollkonsolidierung zur Folge hatte. Diese Umstellung führte zu einem Umsatzanstieg um 39 Millionen Euro. Der durch eine Verkleinerung des Konsolidierungskreises bedingte Umsatzrückgang bezifferte sich auf 45 Millionen Euro und ist vornehmlich auf die 2003 erfolgte Veräußerung des Zementgeschäfts in Florida (23 Millionen Euro) zurückzuführen.
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