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Caparol: Architekturpreis Farbe ? Struktur ? Oberfläche entschieden |
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Montag, 26. April 2004 |
Der Architekturpreis Farbe – Struktur – Oberfläche, der gemeinsam von Caparol und den Architekturfachzeitschriften AIT und Intelligente Architektur ausgelobt wurde, ist entschieden. Der Wettbewerb prämiert vorbildlich umgesetzte Farbkonzepte in der Architektur. 79 nominierte Arbeiten wurden im Hinblick auf beispielhaften Umgang mit Farbe, Struktur und Oberfläche im Innenraum, analog hierzu ebenso herausragende Fassadengestaltungen hin gewertet.
Am 5. April tagte das Preisgericht in Ober-Ramstadt. Die Juroren Claus Staniek, 54f Architekten + Ingenieure (Darmstadt), Jan Kleihues, Kleihues + Kleihues (Berlin), Meinrad Morger, Morger Degelo Architekten (Basel), Till Schneider, schneider + schumacher (Frankfurt), Prof. Markus Schlegel, Fachhochschule Hildesheim, Uwe Possin, Mitglied der Geschäftsleitung der Caparol-Firmengruppe und Dr. Dietmar Danner, Chefredakteur der Fachzeitschrift AIT vergaben angesichts des hohen Niveaus und des breiten Spektrums eingereichter Bauaufgaben innerhalb der Auslobung vier erste Preise.
Preisträger des Architekturpreises Farbe – Struktur – Oberfläche sind Brückner & Brückner Architekten + Ingenieure, Würzburg mit dem Projekt Kulturspeicher Würzburg und Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart, mit der Erweiterung der Gustav-von-Schmoller-Schule. Zwei weitere Preise gingen an die Architekturbüros RaiserLopezDesigners (Stuttgart), für die EspressoBar und Sauerbruch Hutton Architekten (Berlin), für das Projekt Hochregallager für Sedus. Der Preis der vier Gewinnerbüros ist die Teilnahme jeweils eines Bürovertreters an einem Workshop in Shanghai im November 2004.
Weitere lobende Erwähnungen sprach Caparol für die folgenden drei Büros und Projekte aus: G.A.S. Sahner Architekten (Stuttgart), mit dem Projekt Systemhaus »Living X«, k/h Büro für Innenarchitektur und Design für das Dorint Sofitel Alter Wall Hamburg und Stefan Braunfels Architekten für die Pinakothek der Moderne in München.
Der Wettbewerbsentscheidung vorab hatte eine prominente Nominierungsjury jeweils bis zu zehn Projekte benannt, die sie im Rahmen der Auslobung für preiswürdig erachtete. Der Nominierungsjury gehörten folgende Architekturbüros an: Allmann Sattler Wappner (München); Barkow Leibinger Architekten (Berlin); Bearth & Deplazes (Chur); Behnisch, Behnisch & Partner (Stuttgart); Gatermann + Schossig (Köln); gmp von Gerkan, Marg und Partner (Hamburg); Hermann & Valentiny und Partner (Wien); KSP Engel und Zimmermann (Frankfurt); RaiserLopes Designers (Stuttgart); Steidle + Partner Architekten (München); Team M Architekten (Linz).
Die Kunsthalle Darmstadt stellt vom 3. bis 6. Juni ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Alle nominierten und eingereichten Arbeiten werden in diesem Zeitraum dort ausgestellt. Am 3. Juni 2004 wird die Murjahn-Medaille im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Kunsthalle an die vier Preisträger verliehen.
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