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Preisindex für Wohngebäude stieg im Februar um 0,3 Prozent PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 6. April 2004
Preise für Rohbauarbeiten im Jahresvergleich um 0,1 Prozent zurückgegangen Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2004 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal (November 2003) stieg der Index ebenfalls um 0,3 Prozent.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von Februar 2003 auf Februar 2004 um 0,1 Prozent zurück, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 0,6 Prozent. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preisanstiege bei den Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+2,2 Prozent), bei den Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsanlagen in Gebäuden (+2,1 Prozent) sowie bei den raumlufttechnischen Anlagen (+2,1 Prozent). Preisrückgänge gab es vor allem bei den Stahlbauarbeiten (–2,6 Prozent), den Gerüstarbeiten (–1,8 Prozent) und bei den Verbauarbeiten (–1,7 Prozent).

Bei den Nichtwohngebäuden stiegen die Preisindizes für Bürogebäude sowie für gewerbliche Betriebsgebäude im Vorjahresvergleich um jeweils 0,3 Prozent.

Im Straßenbau blieben die Preise gegenüber Februar 2003 unverändert, während sie bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) um 0,5 Prozent stiegen.