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Deutsche Wirtschaft stottert ins neue Jahr PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 9. März 2004
Bauproduktion: –7 Prozent Die jüngsten Daten zu Produktion und Auftragseingang (Januar 2004) signalisieren einen schwachen Start in das Jahr 2004. Vor allem belastete die Bauproduktion mit einem Minus von gut 7 Prozent die Entwicklung im produzierenden Gewerbe. Die Auftragseingänge aus dem Ausland waren mit –3 Prozent rückläufig. Auch die Auftragseingänge aus dem Inland sanken. Die Umsätze im Einzelhandel waren dagegen leicht im Plus. Insgesamt deuten die Indikatoren aber auf keine nachhaltige Beschleunigung hin. Nur stotternd löst sich die deutsche Wirtschaft aus der Stagnation; trotz Aufwertung des Euro wird sie im wesentlichen von außenwirtschaftlichen Impulsen getragen. Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahresanfangsquartal zeichnet sich damit nur eine geringe Zunahme ab (+0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal). Gegenüber dem Februarergebnis des Barometers (+0,4 Prozent) gab es somit einen deutlichen Rückschlag. Die Konjunktur scheint nicht am Beginn einer spürbaren Erholung zu stehen, zumal auch die Steuerreform keine wesentlichen Impulse liefert.

Das komplette DIW-Konjunkturbarometer finden Sie hier: www.diw.de/deutsch/service/konjunkturbarometer/index.html

Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)