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i&M entwickelt Senioren-Marketing
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Montag, 1. März 2004 |
Spezielle Bedürfnisse erfordern spezielle Ansprache
Viele reden darüber, wenige können es richtig gut: Die gezielte Ansprache der Senioren – jener Kundengruppe, die über beträchtliche Kaufkraft bei gleichzeitig hohem Renovierungsbedarf mit besonderen Ansprüchen verfügt. Hier haben i&M-Gesellschafter (Interpares-Mobauu) vielen anderen Anbietern eine Menge voraus. Grundlegende Erkenntnisse, welche Bedürfnisse die Generation 50plus hat, vermittelte ihnen die renommierte Gerontologin und frühere Bundesministerin Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr auf der diesjährigen i&M-Hauptversammlung. Dazu präsentierte der i&M-Bereich Marketing/Werbung/PR das professionelle i&M-Zielgruppenmarketing »Senioren 50plus«, das von einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe konzipiert wurde.
Mit dem Kompetenzordner »Seniorenmarketing« steht den i&M-Gesellschaftern ein umfassendes Vermarktungskonzept zur Verfügung, das die überaus interessante, weil wachsende und konsumkräftige Zielgruppe der über 50jährigen erfolgreich anspricht. »Wichtig ist, die besonderen Ansprüche dieser Kundengruppe zu kennen und ihnen gerecht zu werden«, betont Theo Braun, Bereichsleiter Marketing/Werbung/PR in der i&M-Zentrale. »Darauf gehen wir gezielt mit speziell gestalteten Broschüren ein, wie dem i&M-Wohnberater, der sechs verschiedene Wohnoptionen für ein verändertes Lebensumfeld thematisiert: Schöner Wohnen, Badvergnügen, Wert erhalten & sanieren, Wellness, Sicherheit im Haus und Barrierefrei Wohnen. Diese Motive, die speziell die Zielgruppe 50plus ansprechen, werden zusätzlich in sechs weiterführenden Themenprospekten vertieft.« Zu den Broschüren stellt die i&M-Zentrale ihren Gesellschaftern ein umfassendes Marketingpaket für die gezielte Kundenansprache zur Verfügung, bestehend aus Florpost, Mailings, Anzeigenmotiven und Plakaten. Hinzu kommen Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter und für Profikunden, die Aus- und Weiterbildung zum »i&M-Fachberater für individuelles Wohnen im Alter« und Vorschläge zur Gestaltung von Hausmessen zum Thema »Individuelles Wohnen im Alter«. Für die Sortimentsauswahl zeichnen die i&M-Bauzentren Büscher in Overath, Glismann in Barmstedt und Hieronimi in Wittlich sowie aus der i&M-Zentrale die Bereiche Einzelhandel und Fliese verantwortlich. Die Gesellschafter arbeiteten aktiv an dieser Werbemaßnahme mit und erklärten sich auch bereit, erste Erfahrungen vor Ort als Pilotgesellschafter zu sammeln.
Fit und mobil älter werden
Wenn die Kinder auf eigenen Füßen stehen und sich das Ende der beruflichen Laufbahn abzeichnet oder bereits eingestellt hat, beginnt für die »jungen Alten« ein neuer Lebensabschnitt, in dem auch die Wohnsituation neu überdacht wird. »Ausbauen, umbauen, sanieren und renovieren, neu einrichten, auch neue Möbel kaufen – das sind in dieser Situation häufig geäußerte Zukunftspläne«, weiß Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr. Ihr Fazit: »Die Senioren heute sind jünger und gesünder, kompetenter und unternehmenslustiger, sind freizeitgewohnter und anspruchsvoller, als es die Senioren von gestern und vorgestern waren.« Sie weist außerdem darauf hin, dass sich dies in der Werbung bisher kaum niederschlage. Nicht das »for ever young« müsse im Mittelpunkt stehen, sondern Slogans wie »kompetent älter werden« und »alt und fit«, also das »Ja« zum Älterwerden bei Erhaltung der Kompetenz und Selbständigkeit. Aufgabe des Handels sei es, die vielfältigen Möglichkeiten der angepassten Wohnumfeldgestaltung den Senioren von heute und morgen kompetent und anschaulich zu vermitteln.
Ganz bewusst spricht i&M deshalb unter dem übergreifenden Motto »Jetzt wir!« das Lebensgefühl der aktiven Senioren an, die sich nun selbst etwas gönnen wollen und können. Dazu gehört auch die zukunftsorientierte Wohnraum-Anpassung durch grundlegende Renovierung oder Modernisierung, Grundriss-Anpassung, Barrierefreiheit, mehr Sicherheit, Komfort und Attraktivität. Trägt doch die Wohnungsausstattung mit altersgerechten Produkten wesentlich mit dazu bei, Selbständigkeit und Mobilität zu erhalten. »Schöner, sicherer, bequemer – Individuelles Wohnen im Alter« lautet somit eine Schlagzeile der i&M-Kundenansprache. Bei der Umsetzung vor Ort kommt dem entsprechend ausgebildeten i&M-Fachberater eine wichtige Rolle zu.
Zielgruppe der Zukunft
Die Folgen des demografischen Wandels sind bekannt: Immer mehr Ältere stehen immer weniger Jüngeren gegenüber. Derzeit verfügen die über 50jährigen über 50 Prozent des frei verfügbaren Einkommens, fast die Hälfte wohnt im Wohneigentum. Untersuchungen zufolge planen knapp 7,7 Millionen der über 50jährigen eine Modernisierung ihrer Wohnung oder ihres Hauses, wobei 4,5 Millionen Wert darauf legen, dass sichtbar »an nichts gespart wurde«. Die Schwerpunkte liegen auf Sanitär, Küche, Fußböden und Fenster. »Unsere Vision ist es, zum Ansprechpartner Nummer Eins in der Region für das Thema altersgerechtes Wohnen zu werden«, erläutert Stefan Büscher vom i&M-Bauzentrum Büscher, Overath. Wie auch die i&M-Bauzentren Hieronimi in Wittlich und Glismann in Barmstedt, ist Büscher bei der Umsetzung des 50plus-Konzeptes sehr engagiert. »Wir gestalten dieses Projekt aktiv mit, weil die Neubautätigkeit weiter rückläufig sein wird und es unsere Pflicht als Unternehmer ist, Trends im Blick zu halten und daraus langfristige Strategien zu entwickeln«, so Büscher, der vor allem großen Wert auf die enge Zusammenarbeit mit den Partnern des Handwerks legt, um mit ihnen gemeinsam zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln und zu vermarkten. Die Ausstellung im i&M-Bauzentrum Büscher wird im Hinblick auf die »Senioren 50plus« neu gestaltet. Eine Hausmesse zum Thema »Individuelles Wohnen im Alter« ist geplant.
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